Google Bard KI

Aktualisiert am:

🤖 Google Bard heißt jetzt Gemini – Funktion und Nutzen (Prompt-Liste)

Was du lernen wirst

  • Google Bard ist ein KI-Assistent und hilft dir bei Kreativem, indem es dich inspiriert, etwa mit Ideen für Blogartikel oder Programmieraufgaben.
  • Du findest Tipps zu Google Bard Prompts, so schreibst du gleich bessere Anweisungen und erhältst von der KI bessere Ausgaben.
  • Seit dem 13.07.2023 spricht Google Bard endlich Deutsch. Bisher ist die Text-KI Bard in den USA und UK verfügbar; erfahre, wie du den Länderblock umgehst (Stand: 10. Mai 2023). Google Bard ist laut Ankündigung in über 180 Ländern gelauncht worden. Deutschland und EU-Länder sind ausgenommen; scheinbar aufgrund von Datenschutzbedenken.
  • Erfahre von den häufigsten Problemen im Umgang mit Bard und wie du diese Fehler tilgst.
  • Wer schneidet im KI-Vergleich besser ab (Bard oder ChatGPT)?
  • Gemini Update ist verfügbar!

Künstlich intelligente Assistenten in Form von Chatbots verursachen buchstäblich ein Wettrüsten in der Technologie-Branche, den OpenAI mit der Veröffentlichung von ChatGPT Ende November 2022 angestoßen hat.

Google Bard heißt ab sofort Google Gemini.

Google Bard verständigt sich ab sofort auf Deutsch. Dieser Artikel wurde überarbeitet.

Microsoft hat in kürzester Zeit das Sprachmodell GPT in seine Suchmaschine Bing eingegliedert. Bezeichnet wird dies als Web-Kopiloten oder Suchmaschinen-Kopiloten. Getauft haben sie das Ganze als „Das neue Bing“, oder „Bing KI – Web-Kopilot“. Bei Microsoft hofft man auf Marktanteile, sowohl bei KI wie als auch Suchmaschine – mit Erfolg.

Ein Erfolg, der die führenden Köpfe bei Google dermaßen verunsicherte, dass eine Art Code Red ausgerufen wurde. Grund: Das Hauptgeschäft – die Google-Suche – sei in Gefahr.

So schickte Google AI am 6. Februar 2023 hastig seinen Chatbot-Entwurf namens Google Bard ins Rennen. Bard setzte dabei auf das LaMDA-Sprachmodell. Überzeugen konnte der Google-Chatbot die Nutzer erst nicht. Also versprach man Besserung, Besserung, die durch PaLM – ein weiteres Sprachmodell – umgesetzt wurde. Aber auch das reichte erst nicht. Der Konkurrent ChatGPT lieferte einfach bessere Ergebnisse!

Am 10. Mai 2023 während der Google I/O kündigte das Unternehmen schließlich ein riesiges Update für seinen GPT-Konkurrenten an:

Der Google-Chatbot kann nun::

  • Bilder im Chat erstellen,
  • weitere Sprachen verstehen – auch Deutsch! – und
  • besser programmieren.
  • Außerdem können die Ausgaben durch Google Bard vorgelesen werden.
  • Darüber hinaus endet die Warteliste!

Creator stellen sich nun die Fragen: „Wie kann mir Google Bard beim Schreiben meiner Artikel helfen?“, „Wie kann Google Bard mich im Alltag unterstützen?“ oder: „Wie kann Google Bard mich beim Programmieren unterstützen?“

Finde nachfolgend die Antworten!

Glossar

Ein Glossar mit wichtigen Begriffen, die im Inhalt stehen.

  • Google AI: Google AI ist eine Abteilung innerhalb des Unternehmens und agiert seit den späten ’10ern.
  • Google Gemini: Google Gemini ist die neue Bezeichnung für Google Bard.
  • Google Bard: Google Bard (zu Deutsch: Barde, Sänger, Dichter), so hieß der Chatbot vorher, er ist ähnlich ChatGPT. Bard nutzt ein anderes Sprachmodell. Erst LaMDA und später soll es das effektivere Sprachenmodell PaLM erhalten.
  • Large Language Model (LLM): Large language Model (zu Deutsch: Großes Sprachmodell) ist ein Modell, welches Maschinen hilft, natürliche Sprache zu verarbeiten (Natural language processing (NLP)).
  • Natural Language Processing (NPL): Natural Language Processing (zu Deutsch: Natürliche Sprachverarbeitung) bezeichnet den Prozess, mit welchem Maschinen menschliche Sprache verarbeiten und den Worten eine Bedeutung beimessen.
  • LaMDA: Language Model for Dialogue Applications ist ein von Googel AI entwickeltes Sprachmodell. Es basiert auf Transformern ähnlich ChatGPT.
  • PaLM: Pathways Language Model ist ein neuronales Sprachmodell, wurde auch vom Google AI-Team entwickelt, 2022 vorgestellt und soll bald in Bard zum Einsatz kommen. Mittlerweile greift Bard auf PaLM 2 zurück.
  • GPT: Generative Pre-trained Transformer ist ein Sprachmodell von OpenAI und der Kern von ChatGPT.
  • Prompt: Ein Befehl, eine Aussage, eine Anweisung und wird für das Steuern von neuronalen Netzen wie GPT oder LaMDA eingesetzt.
  • Prompt Engineering: Prompt Engineering bezeichnet die Aufgabe, einer Maschine ihre Aufgabe zu erklären.
  • Maschinelles Lernen: Eine Maschine lernt, indem es ein neuronales Netz (Gehirn des Menschen ähnelnd) mit vorgegebenen Datensätzen und Aufgaben trainiert. Daraus entsteht schließlich ein Sprachmodell; beispielsweise GPT.

Was ist Google Gemini?

Google Gemini ist der neue Name von Google Bard. Folgend wirst du wieder und wieder auf die Bezeichnung Bard treffen; der Inhalt handelt von Gemini. Was ist Google Gemini? Gemini ist ein Chatbot ähnlich wie ChatGPT.

Google Gemini Advanced

Gemini Advanced ist der neue Abo-Service von Google. Dort darf man für 21,99 € im Monat das Gemini Ultra 1.5-Sprachmodell nutzen; ansonsten steht das Gemini Pro-Modell unter gemini.google.com oder eben bard.google.com bereit.

Was ist Google Bard

Google Bard Teaser von der google Seite; was Bard kann.

Google Bard ist ein experimenteller KI-Konversationsdienst, besser gesagt: Es ist ein Chatbot und bietet dir folgende Funktionen:

  • Hilfe für Recherche: Google Bard hilft beim Sammeln neuen Wissens, indem es Antworten auf Fragen sucht, Antworten auf das Wichtigste kürzt oder schwierige Texte vereinfacht wiedergibt.
  • Inspiriert und stützt Kreativität: Die Google AI hilft beim Schreiben, Analysieren und Suchen von kreativen Texten wie Geschichten, Gedichten und Liedertexten.
  • Programmiert und beseitigt Laufzeitfehler: Bard kann auch bei Programmieraufgaben helfen, etwa wenn jemand sein Webseiten-Design durch JavaScript dynamisieren möchte und Hilfe bei der Aufgabe benötigt, kann der Google-KI-Bot einfachen Beispiel-Programmcode ausgeben.
  • Beim Sprachen lernen helfen: Seit neustem unterstützt der Google Chatbot Bard auch die Sprachausgabe; heißt: Alle Ausgaben können auf Klick vorgelesen werden. Diese nützende Funktion unterstützt etwa beim Aussprache lernen. Obendrein kann auch Quellcode – also Programmiercode – vorgelesen werden – bisher auf Englisch!
  • Bilder als Eingabe nutzen: (Vorerst auf Englisch verfügbar.) Google Bard bietet die Möglichkeit, Befehle mittels visueller Inhalte (Bilder) zu starten. Auf der Entwicklerkonferenz im Mai etwa hieß der Gedanke hinter dieser Funktion etwa: Man könne so lustige Bildunterschriften entwerfen lassen.

Weitere nützliche Eigenschaften, die der Google Bard-Chat bietet:

  • Entwürfe: Jede Ausgabe liefert 3 Entwürfe; so braucht der Prompt nicht direkt neu entsendet werden. Bei Bedarf können die Entwürfe auf Knopfdruck neu generiert werden.
  • Kopieren-Button: Ein Klick und die Ausgabe befindet sich in der Zwischenablage!
  • Chatbot Aktivitäten: Neben dem Chatverlauf kann durch ein Dashboard jede Aktivität nachempfunden werden.

Bard Bildgenerator

Gerüchten zufolge soll Bard bald einen Bildgeneratoren erhalten. Ursprünglich sollte der KI-Bot mit einem Dienst von Adobe ausgestatte werden, bisher gescha nichts.

Google Gemini Advanced:

Update: Google One-Abo für Gemini-Advanced und Gemini Ultra 1.0 gibt es sofort ab 21.99 € in Deutschland. Mehr hierzu: one.google.com/explore-plan/gemini-advanced

Angeblich sollen die Google KI-Entwickler an einer Google Bard Advanced-Version arbeiten. Dahinter verbirgt sich angeblich ein Gemini Ultra für Google One-Mitglieder. Heißt: Es könnte ein bezahlbares KI-Abo für den KI-Assistenten Bard erscheinen.

Obendrein soll Google an einem Konkurrenten zu OpenAIs GPT Store arbeiten, womit Nutzer eigene Bard-Versionen erstellen könnten.

Google Gemini Update: Bard in Deutschland mit Gemini Pro

Google Gemini soll Googles KI-Bemühungen endlich zum erhofften Durchbruch verhelfen. Gemini soll GPT-4, welches so zu sagen als Branchenprimus gilt, vom Thron stoßen. Wird dieser Plan aufgehen?

Gerade erst verööfentlichte Google eine Update-Mitteilung: Gemini Pro erreicht Deutschland!

google gemini prowird in deutschland verfügbar sein.

Gemini bedeutet Zwillinge und spielt auf das Sternenbild Zwilling an. Das neue, leistungsstarke KI-Sprachmodell ist ab heute in Google Bard oder auch in der generativen Sucherfahrung (derzeit USA) verfügbar.

Während der ersten Testeinheiten fällt auf: Die Geschwindigkeit wird ordentlich angezogen. Die Antworten fallen erstaunlich einheitlich, ja persönlich aus.

google gemini pro in google bard
Ich frage Google Bard, ob es Gemini nutzt …

Google Gemini existiert in drei verschiedenen Versionen:

  • Gemini Nano: Verbraucht am wenigsten Energie, entsprechend weniger leistungsfähig.
  • Gemini Pro: Benötigt mittlere Energiezufuhr, entsprechend aufwendigere Leistung.
  • Gemini Ultra: Highend mit hohem Ressourcenverbrauch, jedoch exzellenter Leistung. Beispiel hierzu siehst du im unten verlinkten YouTube-Video, welches eine bestaunenswerte Gemini Demo bereithält!

Die wirklich interessanten Einsatzmöglichkeiten bleiben vorerst dann doch Gemini Ultra, entsprechend Entwicklern vorenthalten. Denn Gemini, oder besser gesagt: Bard liefert neben den bekannten Funktionen keine neuartigen. Tatsächlich wirkt es eher, als hätte Google seinen Chatbot beschnitten.

Etwa, wenn der Nutzer eine Analyse über eine Webseite wünscht. GPT-4 macht es hier besser. Obendrein kann letzteres Dokumente analysieren.

Aber hier scheint es heute sich heute mehr um die Wirkung zu drehen; Ziel erfüllt! Wie oben erwähnt: das LLM Gemini wirkt persönlicher.

Gemini Teaser und Demo Videos von Google

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

Dieses Video ist gestellt, mindestens geschnitten …

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

Gemini im Vergleich mit GPT-4 Textgenerierung

FähigkeitBenchmark
Höher ist besser
BeschreibungGemini UltraGPT-4
GeneralMMLUDarstellung von Fragen in 57 Fächern (inkl. MINT, Geisteswissenschaften und andere)90.0%CoT@32*86.4%5-shot*
ReasoningBig-Bench HardVielfältige anspruchsvolle Aufgaben, die mehrstufiges Denken erfordern83.6%3-shot83.1%3-shot
DROPLeseverständnis (F1-Score)82.4Variable shots80.93-shot
HellaSwagSinnvolles Denken für alltägliche Aufgaben87.8%10-shot*95.3%10-shot
MathGSM8KGrundlegende arithmetische Rechenoperationen (einschließlich Mathematikaufgaben für die Grundschule)94.4%maj1@3292.0%5-shot CoT
MATHAnspruchsvolle mathematische Probleme (einschließlich Algebra, Geometrie und andere)53.2%4-shot52.9%4-shot
CodeHumanEvalPython code generieren74.4%0-shot (IT)*67.0%0-shot
Natural2CodeGenerierung von Python-Code. Neuer bereitgestellter Datensatz im HumanEval-Stil, nicht im Internet durchgesickert74.9%0-shot73.9%0-shot
laut Google, siehe Quelle unten

Gemini im Vergleich mit GPT-4 in Aufgabenverarbeitung

CapabilityBenchmarkDescription
Higher is better unless otherwise noted
GeminiGPT-4VPrevious SOTA model listed when capability is not supported in GPT-4V
ImageMMMUMulti-discipline college-level reasoning problems59.4%0-shot pass@1
Gemini Ultra (pixel only*)
56.8%0-shot pass@1
GPT-4V
VQAv2Natural image understanding77.8%0-shot
Gemini Ultra (pixel only*)
77.2%0-shot
GPT-4V
TextVQAOCR on natural images82.3%0-shot
Gemini Ultra (pixel only*)
78.0%0-shot
GPT-4V
DocVQADocument understanding90.9%0-shot
Gemini Ultra (pixel only*)
88.4%0-shot
GPT-4V (pixel only)
Infographic VQAInfographic understanding80.3%0-shot
Gemini Ultra (pixel only*)
75.1%0-shot
GPT-4V (pixel only)
MathVistaMathematical reasoning in visual contexts53.0%0-shot
Gemini Ultra (pixel only*)
49.9%0-shot
GPT-4V
VideoVATEXEnglish video captioning
(CIDEr)
62.74-shot
Gemini Ultra
56.04-shot
DeepMind Flamingo
Perception Test MCQAVideo question answering54.7%0-shot
Gemini Ultra
46.3%0-shot
SeViLA
AudioCoVoST 2 (21 languages)Automatic speech translation
(BLEU score)
40.1Gemini Pro29.1Whisper v2
FLEURS (62 languages)Automatic speech recognition
(based on word error rate, lower is better)
7.6%Gemini Pro17.6%Whisper v3
Laut Google, siehe Quelle unten

Das bekommt Google Bard mit dem PaLM 2-Update

Seit dem 19.09.2023 bietet Google Bard mittlerweile Zugang zu erweiterten Funktionen, welche bisher der englischsprachigen Version vorenthalten waren.

Hierzu zählen:

  • Google Lens: Nutzer des Google AI Chabots Bard können Bilder hochladen und diese als Eingaben nutzen.
  • Bilder Antworten: Bard kann mit Bildern antworten.
  • Stil und Länge: Die Ausgaben der Google AI lassen sich nutzerspezifisch anpassen.
  • Verknüpfung zu Google-Diensten: Vor allem Google-Nutzer mit englischsprachigen Konten können ab heute ihre Dienste mithilfe der KI Bard nutzen; so lassen sich etwa bestehende E-Mails auf bestimmte Konversationen durchsuchen und darauf weiter bezugnehmen.
Google verknüpft seine Dienste mit der generativen AI Bard.

Am 10. Mai 2023 auf der Google I/O, kündigte das Unternehmen das erweiterte Sprachmodell PaLM 2 an, welches folgende Eigenschaften mit sich bringen soll:

  • Mehrsprachig: Neben Englisch sollen mit PaLM 2 weitere Sprachen bis in die Perfektion unterstützt werden. Es sollen 40 weitere Sprachen folgen.
  • Adobe Firefly: Google Bard wird wie Bing KI mitten im Chat das Erstellen von Bildern unterstützen. Hierzu setzt Google auf Adobe Firefly. (Derzeit nicht auf Deutsch).
  • Verbesserter Datensatz: Der neue PaLM 2-Datensatz enthält wissenschaftliche Arbeiten und Webseiten, die sich besonders Logik-Themen widmen und daher sollen die zukünftigen Ausgaben bessere Logik nach Menschenverstand liefern.
  • Programmieren: PaLM 2 wurde mit vielen öffentlichen Quellcode-Beispielen trainiert, somit soll es ideal Hilfestellung für Programmiersprachen bieten, etwa Python oder JavaScript. Aber auch speziellere Sprachen nennt der Blogpost: Fortran oder Prolog. Darüber hinaus sollen die Code-Beispiele via Zitaten nachprüfbar sein, damit die Quellen näher betrachtet werden können. Außerdem folgt ein Dark Theme und eine Export-Funktion, die in Zusammenarbeit mit Replit – einer Web-Entwicklerumgebung – umgesetzt wird. Die Funktion bietet die Möglichkeit, vorerst Python-Code direkt im Browser auszuführen.
  • Google Bards Antworten: Die Antworten des Chatbots sollen interaktiver ausfallen und mit mehr Bildmaterial arbeiten. Obendrein soll Bard mit Google Lens zusammenarbeiten, sodass man ein Bild beispielsweise seiner Hunde hochlädt und man Bard die Aufgabe übergibt, eine lustige Unterschrift zum Bild zu schreiben. Dies soll innerhalb von Sekunden möglich sein.
  • Interaktion mit Drittanbietern: Google Bard wird ähnlich wie ChatGPT mit der Plugin-Funktion ebenfalls Drittanbieter unterstützen. Hierunter wurden bisher genannt: Kayak, OpenTable, ZipRecruiter, Instacart, Wolfram und Khan Academy.

Obendrein soll Künstliche Intelligenz schon bald in über 25 Google Produkte arbeiten, etwa bekannt aus Google Workspace wie Docs oder GMail und so Ideen für Inhalte liefern.

Das dürfte etliche Marktteilnehmer (etwa Entwickler von KI-Textgeneratoren) unter Druck setzen, wenn sowohl Microsoft als auch Google ihre Office-Produkte mit kostengünstigen KI-Funktionen ausstatten.

Google Bard antwortet jetzt schneller

Große künstliche Sprachmodelle reagieren nicht sofortig wie menschliche Gesprächsteilnehmer. Zwischen Eingabe und Ausgabe erfolgt eine Wartezeit. Eine Zeit in der die Maschine mögliche Sätze durch Algorithmen aneinanderreiht.

Jetzt bietet Google jedoch die Option, dass der künstlich intelligente Chatbot sofort antwortet. So wartet die Ausgabe nicht auf ihre Vollständigkeit, sondern gibt Zeile für Zeile aus.

Google antworten in Echtzeit. Google Bard Ausgaben werden beschleunigt.
Die Option findest du im Zahnrad-Menü.

Google Bard auf Deutsch

Seit heute, dem 13. Juli 2023 verständigt sich Google Bard auf Deutsch und ist europaweit verfügbar. Bis zuletzt sträubte Google sich vor dem EU-Auftritt, hinter vorgehaltener Hand hieß es, Datenschutzbedenken seien der Grund.

Google KI gibt es jetzt auf Deutsch. Am 13.07.2023 feiert Google Bard seinen Erstauftritt europaweit.
Google Bard spricht Deutsch und ist europaweit verfügbar. Beachte: Eingaben sollten keine vertraulichen Informationen sein.

Du erreichst Google Bard so: bard.google.com

Google Bard Funktionen im Detail

Google Bard ist ähnlich ChatGPT ein Chatbot und reagiert auf deine Eingaben, die als Befehle (eng.: „Prompt“) erkannt werden.

Weiter oben habe ich bereits Funktionen vom Google KI-Chatbot benannt. Wir wollen uns einige nochmals im Detail ansehen.

Prompt überarbeiten

Nützende Funktion: Prompt überarbeiten.

Hierzu findest du, im oberen rechten Bereich, ein Stift-Symbol. Nach deinem Klick bearbeitest du deine zuletzt verschickte Eingabe und sendest sie erneut an die Google Server.

google bard prompt bearbeiten

Prompt per Spracheingabe

Mit aktuellem Update können Prompts auch mithilfe deiner Sprache eingegeben werden.

Die Funktion Prompt per Spracheingabe steht bisher scheinbar in einzelnen Browsern zur Verfügung. Beispielsweise Google Chrome, wobei Opera und Edge auf dieselbe Engine aufbauen.

Prompts per Spracheingabe sind in Google Bard möglich.

Für die Funktion: Prompt per Sprache in Google Bard klickst du einfach auf das Mikrofon und diktierst deine Befehle bequem.

Prompt per Bildeingabe

Google Bard unterstützt die Möglichkeit, Prompts per Bildeingabe zu erstellen. Bisher fehlt diese Funktion hiesig. Nun steht sie bereit.

Hierfür wird ein Bild mittels Schaltfläche hochgeladen und ein passender Befehl beigefügt.

Beispielsweise:

Was erkennst du auf diesem Bild?

Anschließend analysiert die KI das Bild und antwortet entsprechend der Aufforderung.

Einsatzzwecke sehe ich hier:

  • Pflanzen, Pilze, Insekten bestimmen lassen (Vorsichtig!).
  • Buchseiten, besser: Ausschnitte zusammenfassen lassen.
google bard prompt eingabe mit bilder
prompt eingabe bild google bard

Google Bard Antworten anpassen

Neuerdings bietet Google Bard eine “Antworten Anpassen”-Option.

google bard antworten anpassen option

Mit dieser Option können Antworten an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Folgende Optionen werden angeboten:

  • Kürzer
  • Länger
  • Einfacher
  • Informeller
  • Professioneller
google bard antwort anpassen optionen auswahl

Diese neue Feinschliff-Funktion sorgt für eine bequemere Bedienung von Bard; so müssen Prompts nicht sonderlich überarbeitet werden. Stattdessen genügen wenige Klicks; schon wird die Ausgabe durch die generative Recheneinheit überarbeitet.

Bilder mit Google Bard: Adobe Firefly

Auf der letzten Google I/O kündigte der Entwickler an, man wolle zusammen mit Adobe eine chatinterne Möglichkeit liefern, Bilder durch KI zu generieren. Hierzu soll Adobe Firefly im Hintergrund werkeln. Bisher funktioniert dies nicht – in Deutschland. (Stand: 13.07.2023; überprüft: 02.02.2024).

Google Bard: Adobe Firefly kann Bilder mitten im Chat erstellen.

Google Dienste und Google Bard

Google hat jüngst verkündet, der KI-Chatbot Bard nutzt jetzt weitere Google Dienste für seine Antworten. So kann etwa auf YouTube, Mail, Kalender und viele weitere Dienste zugegriffen werden.

Beispielsweise wird Bard beauftragt, die E-Mails nach einer Konversation mit einem Kollegen zu durchsuchen und zu prüfen, wann ein dort genannter Termin fällig sei. Anschließend soll die Künstliche Intelligenz nach passenden Flügen suchen …

Die Dienst-Verknüpfung innerhalb des Google Kosmos bleibt bisher englischsprachigen Google-Konten vorenthalten.

Die beiden Bilder zeigen: Nutzer fragt Bard, welches Datum sein Wanderpartner für einen Trip in den Nationalpark nannte. Darauf durchsucht die generative KI sein Google Mail Postfach. Die entsprechende E-Mail wird ausgegeben.

Im Anschluss wird die Google KI damit beauftragt, nach passenden Flügen zu suchen.

Exportieren nach Google Docs oder Tabellen

Ausgaben lassen sich spielend leicht in Google Workspace Apps wie Docs, GMail oder Tabellen exportieren.

google bard ausgaben in tabellen
google bard ausgaben mit google diensten teilen
google bard ausgabe in google docs

Antwort Prüfen

Wenn du der Ausgabe durch Google Bard misstraust, so hilft dir die “Antwort Prüfen“-Funktion in Google Bard. Die Funktion tätigt eine Google Suche und prüft, ob die Aussage durch Google bard und den Aussagen auf webseiten übereinstimmen.

Google bard Antwort Prüfen Schaltfläche
Google bard Antwort Prüfen Erklärung.

Kopieren in einfach

Google Bard bietet gleich sofort die Funktion, Ausgaben per Klick in die Zwischenablage zu kopieren.

google bard kopieren leicht gemacht

Vorschläge & Entwürfe

Anders als ChatGPT liefert Google Bard pro Anfrage weitere Entwurfsmuster mit. Gefällt uns die aktuelle Ausgabe nicht, so greifen wir per Klick auf zwei weitere Versionen zu. Sollten uns auch diese nicht überzeugen, so klicken wir auf „Vorschläge neue generieren“ und erhalten wieder 3 neue!

Google Bard Entwürfe; sogar bei Programmcode gibt es verschiedene Versionen.
Versionsnusswahl: Sogar bei Programmcode!
Die Google KI liefert Entwürfe, drei an der Zahl, auf wusnch gibt es sofort drei neue!

Verlauf

Nicht nur im Chatfenster erhältst du eine Übersicht über deine letzten Themen, sondern auch im Verlauf: unter myactivity.google.com/product/bard oder via Klick auf die rücklaufende Uhr im UI.

google bard verlauf

Google Bard für SEO & Inhalte erstellen

Können wir die Google KI für Suchmaschinenoptimierung (SEO) einsetzen? Für das Erstellen von Inhalten?

Bedingt.

Google Bard antwortet auf Eingaben des Nutzers. Werden die Aufforderung speziell, so wiegelt die KI die erwartete Aufgabe ab. Das Programm sei schließlich für Texte da und sonst für nichts.

Google Bard verweigert Aufträge.

ChatGPT beziehungsweise Microsofts Bing KI schaffen mehr – oder simulieren es wenigstens.

Jedoch macht sich Hartnäckigkeit bezahlt. Denn bearbeiten wir unseren Prompt, so kitzeln wir doch die ein oder anderen Ausgaben heraus.

Beispielsweise eine Keyword-Recherche, die Ausgabe als Tabelle:

Google Bard SEO: Google KI als Unterstützer in der Suchmaschinenoptimierung funktioniert mit der Konkurrenz zum Teil besser.

Wir fragen weiter … Wir wollen Webseiten zum Thema:

google bard seo themenrelevante webseiten suchen

Eine Auflistung. Fällt meiner Meinung nach bescheiden aus. Wer zuvor mit Bing herumprobiert hat, der hat teils wirklich nützende Ausgaben erhalten – mit Artikelverlinkung.

Stil imitieren & Inhalte erstellen

Ansonsten lässt sich sagen: So wirklich zum Erstellen von Inhalten scheint Google Bard bisher nicht zu taugen. Beispielsweise die Imitation von Stilen ist nicht möglich und in den Texten kommt es wieder und wieder zu Wiederholungen.

Google Bard neigt zu Wiederholungen.

Klingt überhaupt nicht nach Kafka. GPT hingegen würde zwar übertreiben, jedoch die Aufgabe verfolgen. Stellen wir Bard zur Rede, passiert:

google bard vergleich gpt stil imitieren

Ein weiteres Beispiel für Inhalte erstellen, findest du unter: Gute und schlechte Prompts, weiter unten.

Google Bard zum Aussprache lernen

Google Bard bietet eine Vorlesefunktion, die übrigens auch Programmiercode vorlesen kann.

Für das Vorlesen einfach oben rechts nach dem Lautsprecher Ausschau halten.

Google Bard Vorlesefunktion.

Google Bard für Recherche

Wohlgemerkt: Die beste Recherche – ob wegen SEO oder Information – geschieht klassisch, ohne Zuhilfenahme von KI. Zu oft erscheinen Halluzinationen, also erfundene Fakten. Die Arbeit des Gegenprüfens von Fakten erspare man sich eben durch Nutzen von Wikipedia oder analogen Gegenstücken.

Folglich lassen wir die den Chatbot von Google uns das Thema „Machine Learning“ erklären. Besser gesagt: Wir wollen zweierlei Erklärung haben; eine, die ein Kind verstünde, eine weitere für Personen vom Fach.

Google Bard: Erkläre es einem 6-Jährigen.

Schwer zu sagen, ob der 6-Jährige daraus etwas mitnehme. Schließlich kenne er womöglich noch nicht einmal E-Mails, geschweige Spam.

Jedoch zum Vergleich: Gleiches soll für einen Informatiker erklärt werden. Fürchtest du es bereits?

Google Bard: Erkläre es einem Informatiker.

Tatsächlich gibt es keinen Grund zur Sorge. Auch diese Erklärung ist weitreichend verständlich, nur ein klein bisschen tiefergehend.

So kann jeder sich kurzfristig – oberflächig – in Themengebiete einlesen. Mit Vorsicht.

Google Bard zum Programmieren

Welche Programmiersprachen kann Google Bard ausgeben?

Fragen wir die KI direkt, erhalten wir beispielhaft diese Antwort:

google bard welche programmiersprachen spricht es

Die Antwort führt etwas weiter als gefordert. Jedoch erklärt sie, Google Bard versteht und generiert folgende Programmiersprachen:

Google Bard Programmiersprachen
JavaScript
C++
Python
Java

Beispielhaft fordern wir nach einem Code in JavaScript.

Die Aufgabe lautet: Schreibe einen JavaScript-Code, der einen Tab-Wechsler bereitstellt.

Googles KI liefert folgenderweise:

Google Bard JavaScript-Quellcode: Sieht gut aus, funktioniert jedoch nicht auf Anhieb wie gewünscht.

Im späteren Abschnitt Gute und schlechte Prompts findest du den Quellcode ohne Ergänzungen.

Tatsächlich sieht der Quellcode auf den ersten Blick gut aus – wohlgemerkt, auf den ersten Blick, denn die Funktion:

  • Tab-Switchen funktioniert dann doch nicht wie gewünscht.
  • Es fehlt die Funktion, dass der vormals geöffnet Tab schließt, wenn ein anderer Tab geöffnet wird.
  • Es fehlen hier Objekte, die mittels document.querySelectorAll aufgerufen werden sollen.
  • Die Funktion wird bei Programmstart nicht aufgerufen, daher die Klasse .tab nicht auf style-display = none geschaltet.

Also ergänze ich den vorgegebenen Programmcode kurzerhand und er funktioniere wie beabsichtigt. Schlichtwegs verdeutliche dies, auf den Programmcode einer KI ist nicht hundertprozentig Verlass.

Bisher.

Google Bard Programmcode in JavaScript; der Nutzer muss noch vieles selbst programmieren.

Schaue selbst: jsfiddle.net (Codebeispiel nutzbar und um Inhalt ergänzt).

Nutze durch Künstliche Intelligenz generierten Quellcode niemals, wenn du nicht weiß, was dort passiert oder du dir nicht sicher bist, ob die vorausgesetzten Pakete (etwa bei NodeJS oder auch Python-libs) aus vertrauenswürdiger Entwicklung stammen!


Google Gemini Tipps für Prompts

Wie auch bei ChatGPT, hängt der Erfolg einer Aufgabe – die von Bard übernommen werden soll – maßgeblich von den Eingaben des Content Creators ab.

Diese Eingabe, besser gesagt, Anweisung wird unter KI-Anwendern als “prompt” bezeichnet. Ein Prompt kann eine einfache Frage sein. Ein Prompt kann aber auch aufwendiger ausfallen und Prozesse für eine Aufgabe enthalten. Beispielsweise eine Anleitung zum Schreiben eines Blogartikels samt Beispielen mit gewünschtem Schreibstil.

Hier findest du einige Tipps für bessere Google Bard Prompts:

  1. Formuliere ein Ziel: Welches Ziel verfolgt dein Prompt? Demnach ergeben sich Antworten auf die nächsten Punkte.
  2. Sei spezifisch: Sage genau, was du von der KI willst. Statt „Schreibe mir eine Geschichte.“, sage: „Schreibe eine Geschichte über einen Elefanten, der Einrad fuhr und dadurch Influencer wurde.
  3. Liefere Zusammenhang: Gebe Google Bard mehr Informationen wie über eine Zielgruppe und die eingesetzte Sprache oder der Absicht des Textes. Sage: „Schreibe eine Geschichte über einen Elefanten, der Einrad fuhr und Influencer wurde. Wähle die Sprache so, dass sie 8-Jährige verstehen und nutze viel Humor.
  4. Sei Kreativ: Habe keine Angst vor dem Experimentieren. Passe deine Befehle für Bard an und lass dich überraschen, was geschehen mag.
  5. Sei direkt: Nutze den Imperativ. Befehlige die Maschine. Bitte. Danke. Oder eine Ansprache mit wie: „Könnten Sie …“, bringt dir keine besseren Ergebnisse; diese Höflichkeiten fügen einem Prompt nur Ballast bei und kann das neuronale Netz in puncto Verständnis verwirren.
Tipps für Google Bard Prompt: Ziel, Aufgabe, Zusatz, Kreativ, Direkt.

Prompt-Design: Objekt-Tabelle-Modell (Task)

Prompts, die dem Task-Format folgen, erzeugen meiner Meinung nach bessere Ausgaben, wenn Deutsch als Ausgangssprache verwendet wird. (Stand: 13.07.2023)

Zuletzt habe ich Prompt-Generatoren veröffentlicht, die jedem eine Inspiration für Prompt-Design liefern mögen. Sowohl einen Zufalls-Prompt-Generator für bildliche generative KI und einen Prompt-Generator für KI-Textgeneratoren.

Im letzteren wird ein Prompt-Design nach Objekt-Tabelle beziehungsweise Task-Format verfolgt. Dies baut sich folgendermaßen auf:

Prompt-Generator auf Blogkurs.de: Task-Format für KI-Textgeneratoren; Befehle die was bewegen.
Der Prompt-Generator für KI-Textgeneratoren. Du findest ihn hier auf Blogkurs.de.
  1. Aufgabe: Welches Ziel verfolgen wir? Welche Aufgabe muss erledigt werden?
  2. Thema: Welches Thema liegt dem Ziel, der Aufgabe zugrunde?
  3. Stil: Welchen Stil soll die Sprache folgen?
  4. Tonlage: Wie soll die Botschaft klingen?
  5. Zielgruppe: Wen erreicht die Botschaft?
  6. Umfang: Die lang soll die Botschaft sein?
  7. Format: In welchem Format soll die Aufgabe ausgegeben werden?

Folgend ein Beispiel nach diesem Muster der Auftragserteilung an das Google-Sprachmodell:

Google Bard Prompt-Engineering: Task-Prompt-Design bietet gute Ausgaben.

Prompt-Design: Rollenzuteilung

Rollen sind bei Google Bard bedingt einsetzbar. Besser eignen sich Befehl im Format eines Task- oder ObjektTabelle-Modell basierten Prompt-Designs, wie oben beschrieben.

Folglich ergänzend eine weitere Liste für gutes Prompt Engineering:

  1. Rolle, er solle agieren wie ein Social-Media-Manager,
  2. Anweisung geben, er soll aufregende und klick-fördernde Beschreibungen für Instagram-Beiträge schreiben – und Emojis einsetzen!
  3. Nenne Beispiele, etwa wenn die Ausgabe nicht wie wünschenswert funktioniere. Beispielhaft: Folgende Beschreibungen nutzen Instagram-Profile mit hoher Reichweite: [Bsp1], [Bsp2], […]
  4. Zusammenhang liefern, beschreibe das Thema deines Bildes, deine Absicht und Zielgruppe.
  5. Fragen stellen, beispielsweise: Wieso hast du das so geschreiben?
  6. Nutze Eigenschaften zur Feinjustierung: Gebe Stil vor: „Nutze den Schreibstil von Schiller!“ Oder: „Finde passende Bilder und Vergleiche, schreibe überspitzt.“
  7. Verzichte auf Bitte und Danke. Frage nicht, ob der Bot nicht so lieb wäre und … Gebe genauso wenig vertrauliche Daten preis, weil der Bot diese Informationen jederzeit wieder aufgreifen könnte.
Prompt Engineering Design.

Das Design für Google Bard-Befehle ist kein völlig anderes als bei ChatGPT. Aus dem Grund sollte hier für GPT-Erfahrene nichts wirklich Neu erscheinen. Bisweilen wirkt die Google KI im Vergleich mit GPT weniger folgsam. Mehr zum Thema Prompt Engineering erfährst du in meinem Artikel über ChatGPT Prompts, wo ich auch eine Liste an Beispielbefehle für GPT anbiete – die übrigens genauso für Google Bard funktionieren.

Google Bard Prompt Design.

Beispiele für gute und schlechte Prompts

Hier erfährst du mehr Google Bard Tipps für bessere Prompts. Beachte; aktuell können nur englische Begriffe verwendet werden.

Schlechte Prompts:

  • Schreibe mir irgendwas.
  • Mir ist langweilig, unterhalte mich.
  • Ich habe keine Ahnung, was ich schreiben soll. Mach deinen Job.

Gute Prompts:

  • Schreibe einen Blogartikel über die Anfänge des Internets und richte dich an eine Zielgruppe aus Anfängern. Schreibe in einer Sprache, dass dich 10-Jährige verstehen können.
  • Write a blog article about the early days of the internet and target a beginner audience. Write in a language that 10-year-olds can understand.
  • Schreibe ein Gedicht über fliegende Elefanten.
  • Write a poem about flying elephants.
  • Schreibe einen JavaScript-Code für einen Tab-Wechsler.
  • Write code for a simple tab changer in JavaScript.

Beispiele der Ausgaben:

Beispiel-Ausgabe: Blogartikel schreiben

Beispiel-Ausgabe: Codebeispiel für ein Tab-Wechsler in JavaScript

Biespiel-Ausgabe: Gedicht über fliegende Elefanten

Weitere Google Gemini Prompt-Vorlagen

Möglicherweise funktionieren mit Bard nicht alle Befehle.


Google Bard gegen ChatGPT

Folglich ein Vergleich von Bard und GPT. Merklich ist das GPT sich mehr an die Vorgaben des Nutzers hält. Bard wiederum scheint oft kreativer und unternimmt Ausreißer.

Immerhin ist der Google Chatbot mit dem Internet verbunden und kann zu aktuellen Themen Inhalt liefern. ChatGPT ist wiederum in einem Verlies des ewigen Septembers des Jahres 2021 gefangen. Jedenfalls die gratis Version.

Die Schreibaufträge bringen mehr Ausgaben hervor, wobei hier und da Daten, Fakten durcheinander gebracht werden.

Selbst GPT liefert solcherlei Probleme. Ein Phänomen, welches innerhalb des Prompt Engineering als „Halluzination“ bezeichnet wird.

Bard gegen GPT:

google bard im vergleich zu gpt 1
Kein Platt. GPT hingegen hätte den Auftrag korrekter bearbeitet, fortlaufend.
google bard im vergleich zu gpt 2 befehle mit nachdruck
Mit einer direkten Anweisung funktioniere es, jedoch ist das Ergebnis …

Google Bard scheint versucht Antworten auf Fragen auszuwerfen, statt sich einer vom Nutzer gewünschten Aufgabe zu verschreiben.


Teile dieses Artikels schreibe ich mithilfe von Google Bard. Zum Recherchieren, Inspiration sammeln, etwa für die Struktur und den Inhalt, ja.

Nützt die Google KI zum Schreiben ganzer Artikel? Nein. Dafür liefern alle Sprachmodelle sintflutartig Geschwätz, reihen Wiederholungen für Wiederholung aneinander und die Bots nennen abenteuerliche Fakten, weshalb der Einsatz von Sprachmodellen die Dauer eigener Schreibeinheiten erheblich in die Höhe treibt.

Bei Google Bard weiß die Funktion der Entwürfe zu gefallen – drei in der Zahl –, so muss die Eingabe wie bei ChatGPT nicht umformuliert und neu verschickt werden – was nicht selten in Verbindungsproblemen ausartet.

Außerdem werden auf Wunsch gleich drei neue Entwürfe formuliert.

Wie zuletzt angekündigt, wird Google Bard mit dem Sprachmodell PaLM 2 bald GPT-4 zahlenmäßig, von den Parametern, überlegen sein, siehe die Tabelle:

EigenschaftPaLM 2GPT-4
Datenbank540 Milliarden Parameter175 Milliarden Parameter

Aber zum aktuellen Zeitpunkt wirkt Google Bard weiterhin der Konkurrenz durch GPT unterlegen.

Eine Gegebenheit, die grotesker nicht wirken könne, da OpenAI für GPT scheinbar auf Forschungsdaten des Google AI-Teams setzte. Etwa der Transformer-Struktur. Jüngst verkündete Google selbst, es werde zukünftige Forschungsdaten zurückhalten wollen.

Manchmal sind die Ausgaben der Bard-KI voreingenommen. Google schreibt in den Footer der Chatseite nicht anlasslos:

Bard zeigt möglicherweise fehlerhafte oder anstößige Informationen an, die nicht die Auffassung von Google widerspiegeln.

Meet Bard by Google

Häufige Fehler bei der Nutzung von Google Bard

  1. Google Bard ist eine Künstliche Intelligenz, doch wenn du nicht genau sagst, was du dir von den Ausgaben erhoffst, so erhältst du auch keine guten Ausgaben. Niemand kann deine Gedanken lesen, also äußere sie, äußere deine Beweggründe, äußere den Wunsch deines Ersuchens. Fragst du den Chatbot nach einer Geschichte, so erhältst du eine zufällige Geschichte und nicht das, was dir wahrscheinlich im Kopf schwebt. Also nenne Fakten, die für deine Geschichte wichtig sind.
  2. Glauben eine Künstliche Intelligenz wie Bard nehme alle Aufgaben ab. Das ist unwahr, der Bediener muss für ausgezeichnete Ergebnisse in Form von Kreativität und Vorstellung in Vorkasse gehen.
  3. Genauso entstehen unerwünschte Ausgaben, wenn der Nutzer zu wenig Kontext liefert. Möchtest du etwa, dass die KI Bard dir einen Blogartikel über Brotteig schreibt, so wird Bard einen allgemeingültigen Text ausgeben. Gibst du hingegen mehr Zusammenhang an; etwa deine Zielgruppe, die gewünschte Sprache (förmlich, informell) und weitere Fakten wie Zwischenüberschriften, wirst du ein ganz anderes, ein besonderes Ergebnis erhalten.
  4. Sich im Glauben verlieren, jemand oder eine KI seien unfehlbar. Niemand ist perfekt und niemand wird es jemals sein. Gebe Bard und dir Zeit und die Ergebnisse werden Stück für Stück bessere sein.
  5. Text-KI nicht für die richtige Aufgabe nutzen. Bard soll zwar leistungsstark sein, jedoch heißt dies nicht, Bard sei für alle Aufgaben gut. Das Sprachmodell von Google AI eignet eher für kreative Sachen wie kurze Geschichten und Schreiben von Programmcode. Jedoch weniger für Kanzlei-Phrasen oder Jargon.

Behalte diese Gedanken im Hinterkopf, wenn du Sprachmodelle nutzt, die als Künstliche Intelligenz agieren.

Das war Google Bard vor dem PaLM- und PaLM 2-Update

Ursprünglich nutzte Google Bard das LaMDA-Sprachmodell, einem Large Language Model für Dialoganwendungen. Das lieferte jedoch weniger tolle Qualität im Vergleich mit OpenAIs GPT-Sprachmodellen, also optimierte man Bard mithilfe eines weiteren Modells: PaLM. So lernte der Chatbot neben dem Neuschreiben von Web-Inhalten auch gleich das Programmieren und lieferte gleich einen weiteren Nutzen – den der Konkurrent längst bot. Mehr noch: Google Bard solle schon bald besser als jeder Konkurrent werden – ginge es nach Google CEO Sundar Pichai.

Hier klicken, um den Inhalt von Twitter anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von Twitter.

Nach Pichai, seien die wichtigsten Ziele bei Google Bard:

  • Möglichst informative und umfassende Antworten,
  • Möglichst hohe Befehlsfolgsamkeit.

Das funktionierte erst weniger gut. Außerdem gab es weitere Probleme:

Bisher verstand der Google Chatbot nur Englisch. Immerhin übersetzt er Englisch ins Deutsche – und vielen anderen Sprachen. Aber auch hier; Beschränkung traf auf Beschränkung, teilweise mit Erklärung: Das Sprachmodell sei bisher nicht für weitere Sprachen abseits Englisch trainiert worden.

OpenAI war und ist hier weit voraus! Google hat den KI-Trend trotz eigenen Google Trends verschlafen, man merkte es am hitzigen Versuch der Veröffentlichung.

Beispielsweise an der Situation schwenkender Funktionen, wie bereits angedeutet. Ab und zu funktionieren Befehle und dann wieder nicht. Etwa Aufgaben wie Programmieren oder Übersetzen.

Da gibt der Bot Fehlermeldung, es sei ja nur ein Sprachmodell und für Sprache ausgearbeitet wurden.

Ein andern Mal gibt die KI schließlich doch ein simples Spiel in JavaScript aus oder schreibt einen Liedertext samt Noten.

Chatfenster. Antworten darauf, wie man mit Bard seine Artikel schreiben kann!

Google Bard befindet sich in Entwicklung, erledigt dennoch vom Nutzer gewünschte Aufgaben und laut Chatbot selbst sind es diese:

  • Aufgaben und Anfragen bearbeiten
  • Sein Wissen nutzen, um auf Fragen zu antworten (selbst schwierige, seltsame und offene Fragen)
  • Textgenerierung von kreativen Inhalten wie Gedichte oder alltäglichen Texten für E-Mails, Blogartikel
  • Erstellen von Programmiercode
  • Liedertexte schreiben

Fazit

Google Bard ist wie ChatGPT; eine nette Spielerei. Eine Spielerei, die anfangs weniger konnte als die Wettbewerber, aber mittlerweile aufholt.

Die Testphase zeigt, die Ankündigungen vom offiziellen Blog (The Keyword) zeichnen die Richtung zukünftiger Entwicklungen. Man möchte KI möglichst in alle Produkte unterbringen und so etwa Kreativität fördern, indem Bard Textvorschläge unterbreitet.

Und das macht der Google AI Chatbot schon gut. Zwar liest man haarsträubende Fakten, was ChatGPT genauso passiert. Bisher hat mir der Einsatz von Bard tatsächlich mehr Spaß gebracht als zuletzt mit ChatGPT. Ich bin gespannt auf die fortlaufende Entwicklung und glaube, Google wird uns alle noch überraschen.

Eines ist sicher; künstliche Intelligenzen werden die Form wie wir Kommunizieren, Arbeiten und Denken verändern. Ähnlich wie das Internet unser Denken, Kommunizieren und Arbeiten veränderte. Und Künstliche Intelligenz wird das Internet ändern; sowohl für Webseitenbetreiber als auch Webseitennutzer.

Einsatzmöglichkeiten für Google Bard sehe ich in:

  • Kreativität: Etwa Unterstützung für das Schreiben von Blogpost, Beschreibungen für Soziale Medien oder einfach als E-Mail-Antwort, wenn mal nichts einfallen will.
  • Bildung: Lehrer könnten KI einsetzen, um personalisierte Lerninhalte umzusetzen.
  • Recherche: Für einfache Recherche zu Themen.

Google bietet neben dem Bard als Chatbot für jedermann auch zwei weiteren Versionen an, die wären:

  • Med-PaLM 2: Ein Sprachmodell für die Bedürfnisse medizinischer Forschungsteams. Med-PaLM kann medizinische Fragen mittels medizinischen Wissen beantworten oder Fachtexte zusammenfassen. Laut eigenen Angaben kann Med-PaLM 2 US-amerikanische Examensfragen für die Medizinerlizenz auf Experten-Niveau beantworten.
  • Sec-PaLM: Eine Sicherheitsversion von PaLM 2, die für Cybersicherheit eingesetzt werden soll.

Die nächste Zukunft wird zeigen, wofür LaMDA beziehungsweise dann PaLM nützen wird. Angeblich soll Google Bard schließlich nur so beschnitten sein, weil man bei Google AI Sorge gehabt habe, dass das Tool zu mächtig sei.

Und seit dem 10. Mai 2023 bringt Google mit PaLM 2 ein gigantisches Update für Google Bard auf den Weg! 540 Milliarden Parameter werden OpenAI und Microsoft herausfordern. Gleichzeitig kündigte Google an, man werde die Suchmaschine verändern und Künstliche Intelligenz werde mehr zum Einsatz kommen. Was da wohl geschehen wird?

Wolltest du schon immer unglaubliche Porträts erstellen? Mit KI-Bildgeneratoren brauchst du nicht einmal eine Kamera!

Passend zum Weiterlesen

Weitere Informationen und Quellen

Häufige Fragen

🤖 Was ist Google Bard?

Google Bard ist ein Chatbot und nutzt LaMDA, ein “Large Language Model” (LLM, zu Deutsch: Großes Sprachmodell) von Google AI. Es ist ein maschinelles Lernen-Modell und kann Text generieren, Sprache übersetzen, verschiedene Arten von kreativen Inhalten schreiben und deine Fragen informativ beantworten.

📕 Was ist LaMDA?

LaMDA ist ein künstlich intelligentes Sprachmodell von Google AI. Es wurde 2021 entwickelt und veröffentlicht.

Aktuell nutzt Google Bard eine vereinfachte Fassung des Google-Sprachmodells.

Wie nutze ich Google Bard?

Du nutzt Google Bard, indem du deine Fragen oder Aufgaben in die Chatzeile eingibst. Anschließend versucht Bard deine Anfrage zu beantworten. Du hast außerdem die Möglichkeit, weiter auf die Antworten einzugehen. Etwa um mehr zum Thema zu erfragen oder unverständliches, verständlicher zu machen.

Was sind die häufigsten Fehler, die bei der Nutzung von Google Bard auftreten?

Die häufigsten Fehler, die Menschen bei der Verwendung mit Google Bard machen, sind:

  • Fragen über zu breit gefasste Themen
  • Fragen über zu tief gefasste Themen (Fachthemen)
  • Glaube, Google KI liefere mit Bard einen unfehlbaren Assistenten

Was ist PaLM (2)?

PaLM (Pathways Language Model) ist ein KI-Sprachmodell von Google und bietet 540 Milliarden Parameter. Im Vergleich: GPT-4 bietet bloß 175 Milliarden Parameter!

Wie stelle ich Google Bard auf Deutsch um?

Bisher spricht Gogole Bard kein Deutsch.

Aber am 10. Mai 2023 während der Google I/O kündigte die PR an: Bard spreche bald mehrere weitere Sprachen, neben asiatischen Sprachen auch Deutsch.

Wenn es so weit ist, brauchst du Google Bard einfach Sätze auf Deutsch schreiben und du wirst entsprechende Antworten erhalten.

Was bedeutet Google Gemini?

Google Gemini ist ein neues Sprachmodell für KI. Gemini bedeutet Zwillinge und spielt auf das Sternzeichen Zwillinge an.

Gemini soll ein direkter Konkurrent zu GPT-4 sein.

Gemini kann auf Bilder, Dateien, Text und Sprache antworten. Ein Video von einem Google-Developer zeigt eindrucksvoll die Zusammenarbeit; der Entwickler malt Bilder und Gemini antwortet entsprechend zeitnah.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

Gemini Demo

Google Gemini gibt es in folgenden Versionen:

  • Gemini Nano – eine Version für kleinere Aufgaben. Etwa auf den Google Pixel-Telefonen.
  • Gemini Pro – offen für die Öffentlichkeit zum Beispiel in Google Bard oder der generativen Suchmaschinen-Erfahrung.
  • Gemini Ultra – eine Version für Entwickler.
Inhalte die obsolet geworden sind

Google Bard trotz Ländersperre nutzen (VPN)

Seit dem 13.07.2023 versteht und verständigt sich Google Bard auf Deutsch.

Aktuell am 15. Juni 2023 ist der Google-Chabot weder in Deutschland noch in irgendeinen EU-Land verfügbar. Wie der Google Watch-Blog berichtet, liegt dies an Datenschutzbedenken. Somit stellt sich die Frage, „Wie kann ich Google Bard in Deutschland nutzen?“ Der neue Google Dienst ist bisher neben den USA in weiteren 180 Ländern verfügbar und unterstützt neben Englisch weitere Sprachen wie Japanisch und Koreanisch sowie mittlerweile Deutsch. Wer von anderswo auf die Webseite gelangt, bekam folgende Nachricht:

Bard isn’t currently supported in your country. Stay tuned!

Meet Bard
Google Bard nicht offiziell in Deutschland, die Sperre lässt sich via VPN umgehen.

Es gibt aber eine Möglichkeit, um Google Bard in Deutschland zu nutzen (Schritt-für-Schritt-Anleitung):

  1. Gehe auf bard.google.com
  2. Trage dich in die Warteliste ein
  3. Warte
  4. Besuche die Google-Webseite von Bard mit aktiven VPN. Das VPN soll auf einen amerikanischen Server gesetzt sein.
Google Bard nutzen mit VPN.

Alternativ: Falls Google die Warteliste abschaltet, brauchst du die Bard-Chatbot-Webseite einfach mit aktiven VPN zu besuchen.

Jedoch sollen bald viele weitere Länder folgen; nur das Bard gleich Deutsch spricht sollte nicht erwartet werden.

Hier klicken, um den Inhalt von Twitter anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von Twitter.

Google Bard Galerie (Beispiele vor 13.07.2023)

Folglich stelle ich mehrere Beispiele bereit, in denen ich Google Bard teste.

Ich frage mich, wie das Lied klingt, welches Bard mir ausgab, als ich es bat, ein Musikstück zu schreiben.

Hier die Google Bard-Beispiele:

Die Eigenschaften nochmal bebildert:

Google Gemini soll erst 2024 in Europa folgen. Die nächsten Zeilen zum Gemini-Update sind also mit Vorsicht zu genießen. Kurioserweise sind mehrere Personen durch Bard in der Annahme verweilt, Bard nutze Gemini Pro!

Gemini Pro in Google Bard.

Wie hilfreich war dieser Beitrag?

Klicke auf die Sterne um zu bewerten!

Durchschnittliche Bewertung 4.8 / 5. Anzahl Bewertungen: 87

Bisher keine Bewertungen! Sei der Erste, der diesen Beitrag bewertet.

 


Diesen Artikel schrieb:

Beitrag veröffentlicht

in

,

von