blog erstellen

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Dein Weg 2024 einen Blog strategisch zu planen – Schritt für Schritt

Im folgenden erlangst du eine Idee über das Thema Blog erstellen. Dazu zeige ich dir, wie du einen Blog planst und dabei strategisch vorgehst. Schlussendlich bist du deinem gehegten Wunsch „Blogger werden“ näher.

Du erfährst:

  • vom beschwerlichen Blog schreiben,
  • welche Fähigkeiten dir helfen Blogger zu werden,
  • Schritt-für-Schritt wie du strategisch einen Blog beginnen kannst.

Glossar

Dieser Glossar erklärt Begriffe, die im Text verwendet werden.

  • Blog: Ein Blog oder auch Weblog war ursprünglich als privates Online-Tagebuch gedacht, deren Inhalte stehen meist chronologisch bereit. Seit Jahren sind Blogs in der Marketing-Welt beliebt. Unternehmen nutzen sie um mit ihren Zielgruppen zu Kommunizieren oder sie zu Inspirieren.
  • Webseite: Eine Webseite besteht mindestens aus einem HTML-Dokument.
  • Blogger:in: Ein Blogger ist ein Blog-Betreiber, also der Autor.
  • Bloggen: Das Bloggen bezeichnet das Recherchieren, Schreiben und Veröffentlichen von Blog-Post.
  • ROI: Der Return on Investment (ROI) beschreibt ein Messinstrument der Wirtschaft. Mit dem ROI wird die Rendite gemessen, die aus Erfolg (wie etwa Gewinn) durch Kapitaleinsatz zustande kommt. Allgemeine Formel: ROI = Erfolg / Kapitaleinsatz
  • Affiliate-Marketing: Als Affiliate-Marketing bezeichnet man klassisches Empfehlungsmarketing in etwa wie Themomix-Verkäufer, nur das beispielsweise Amazon-Artikel durch Partnerlinks beworben werden, wird so ein Verkauf geschaffen, erhält der Affiliate einen Betrag.
  • Chatbot: Der Chatbot war einst als Funktion, die rudimentär auf Anfragen antwortete. Mittlerweile bieten “Künstliche Intelligenzen (KI)” wie ChatGPT die Erstellung von Texten oder Bildern an. Dazu wurde der KI verschiedene Werke von Menschen zugänglich gemacht, womit die KI lernte, eben jene Werke zu imitieren.
  • HTML: Hypertext Markup Language ist eine Auszeichnungssprache und mit ihr werden Webseiten strukturiert.
  • CSS: Cascading Style Sheets ist eine Auszeichnungssprache und sie dient dazu die HTML-Struktur anzupassen, etwa Größen zu verändern.
  • JavaScript: JavaScript ursprüngliche als Scriptsprache für Web verschrien, mittlerweile als Programmiersprache breitflächig einsetzbar, etwa zur App- oder Server-Entwicklung.


Blog erstellen: Schluss dem ewigen Romantisieren

Eine Idee vom Bloggen bekommen

Wie werde ich Blogger:in?“, wünscht sich schnell, “Wie erstelle und schreibe ich einen Blog“, tippt sich wieselflink in das allwissende Suchfeld unter den immergleich farbenfrohen Buchstaben.

Kurz darauf spuckt die Suchmaschine Ergebnisse aus, Titel voller Superlative streiten marktschreierisch und schönfärbend um die Gunst des Lesers.

„Fünf Schritte zum Profi-Blog schreiben!“, oder: „So (einfach) verdient man als Anfänger 3.336,64 Euro mit seinem Blog!“ Auf den Cent genau wohlgemerkt …

Selten wird im nächsten Atemzug erwähnt, dass das Erstellen eines Blogs, neben Ausgeglichenheit und besseren Sprachausdruck, ebenso Verspannung und Stress fördere – fraglos, es komme auf das Gemüt des Einzelnen an.

Und Geld oder Reichweite verdiene man sich sicher, nämlich nach Monaten und als Grünling im Affiliate-Marketing oft Beträge, da denkt selbst der Tagelöhner: Was? Das ist ja keiner Rede wert!

Was nicht bedeuten soll, dass es die Erfahrungen nicht Wert sei; das sind sie! Nicht dass du mich falsch verstehst: monetäre Absichten sind nicht verwerflich.

Wo strandeten wir auch, behauptete ich als Kaufmann solche Albernheit!

Die Absicht Geld ist mitnichten schlecht. Jedoch sollten sie dem jungen Blog Schreiber kein Haupttreiber sein.

  • Wie erwähnt: Meist sind die ersten Beträge als Affiliate kaum erwähnenswert.
  • Möchtest du gutes Geld verdienen: Womöglich bietet sich der Aufbau eines E-Commerce-Projektes als Kaufmann an.

Des einen Freud ist des anderen Leid.

Altes deutsches Sprichwort

Manche schöpfen Energie aus Planen, Recherchieren, Schreiben und Redigieren und andere, andere gehen an der zusätzlichen Belastung neben Job und Alltag kaputt.

Die einen lieben die Ruhe. Die anderen das Getobe.

Schlimm wird es, wenn es perfektionistisch veranlagte Personen trifft. Die denken doch direkt zum Anschluss ihres Sturzes noch an ihr Webprojekt. Und der Strudel in den sie gerieten, zieht sie tiefer und tiefer zum Grunde hinab.

Du solltest die Belastung, die das Schreiben eines Blogs mit sich bringt nicht unterschätzen..

Im Folgenden betrachten wir das Schreiben als das was es ist: Arbeit. Schreiben ist ein aufreibendes Handwerk, in dem man augenscheinlich bloß Wort an Wort leimt. Tatsache jedoch: viele Schreiber finden oftmals niemals ihre Ruhe. Nach dem Feinschliff ist vor dem Feinschliff.

Schreiben ist Arbeit

Sehr harte Arbeit.

Glauben viele Schreiber tatsächlich, der Erstentwurf wäre der Endentwurf. Aber was will man ihnen übel nehmen, lernen wir alle es so in der Schule.

Ein Blogger wird in der ersten Zeit kein rückenstützendes Lektorat oder Korrektorat besitzen.

Wenn das überhaupt jemals der Fall sein wird!

Zu teuer für schlichtes Bloggen als Hobby und was keinen Return on Invest (ROI) ergibt, will man wirtschaftlich, ja kaufmännisch nicht handvoll mit liquiden Mitteln vollpumpen.

Einen Blogpost zu schreiben ist ein langwieriger Fortgang, der mehrere Stunden beansprucht.

Erst einmal muss das Thema erdacht, abgeleitet gar inspiriert werden.

Anschließend geht es um den Aufbau des Inhalts:

  • Roter Faden: Wie muss der funktionierende Artikel strukturiert sein?
  • Story finden: Gibt es eine Geschichte zum Thema? Kann ich Charakter auftreten lassen?
  • Zielgruppengerechtes schreiben: Welches Grundwissen hat mein Zielleser? Welche Erwartung stellt der Leser an den gesuchten Inhalt?

Dann wird recherchiert – es sei denn die Ahnung bündele sich längst in deinem Kopf, weil du aufgrund von Ausbildung, Vorliebe ein Expertenwissen besitzt.

Freilich solltest du auch als Meister häufig den berühmten Blick über den Tellerrand wagen.

Jede Disziplin bietet irgendwo, irgendwann, irgendwas Neues.

Hast du die Recherche abgeschlossen, musst du die Worte finden, hin zum ersten Entwurf.

Je nach Thema mehrere tausend Worte.

Merke: Der erste Entwurf ist niemals der letzte Entwurf. Jeder Autor überarbeitet sein Werk mehrmalig, streicht und oder verschiebt Überschriften, Absätze hin und her. Löscht Worte, tauscht Worte, erzeugt Bilder mit Worte – genau: wie muss der Artikel aufgebaut sein, somit er funktioniere?

Im Anschluss folgt das Redigieren des Erstentwurfes. Sowie die immerkehrende Frage: Warum Bloggen?

Hier werden Rechtschreibfehler gelöscht, Quellen gegengeprüft und das wichtigste: Absätze gekürzt.

Jeder Kreative hasst das Kürzen seiner Arbeit, ein Leser, Betrachter wiederum dankt es ihm.

Schließlich: Das Einpflegen des Artikels in das Content-Management-System oder die Blog-Software.

Leserfreundliche Inhalte sind obendrein multimedial aufbereitet:

  • Bilder müssen her (selbstgemacht, eingekauft, …),
  • Bilder und Text wollen angeordnet werden,
  • Inhalte stetig optimalisieren (Gibt es neues im Westen, so überarbeite).

Zwischendrin musst du deinen Blog administrieren. Vordergrundig für Sicherheit sorgen.

Schließlich folgt: Das Vermarkten.

Deine Inhalte sollen an die Leute.

Denken wir an Western-Filme, sehen und hören wir sofort den blondschöpfigen Zeitungsjungen mit der Zahnlücke rufen: “Extrablatt, Extrablatt, Sheriff Hicks hat den Gauner Chepp gefasst!”

Oder auf altertümlichen Märkten gab, genauer gesagt dem Hamburger Fischmarkt gibt es Marktschreier.

“Komm’ Sie ran, komm’ Sie näher”, brüllt es da von der einen Seite des Platzes zur anderen Seite, und der Schreier entlockt der Menge eine entzückende Lachsalve, wenn er hinzufügt: “Bei mir werden Sie genauso beschissen wie nebenan!”

Das ist direktes Verkaufen und um das nachzuahmen stellen wir uns nicht irgendwo an den Hauptbahnhof – das wäre uns zu gefährlich –, stattdessen nutzen wir Social Media und posaunen aufgeblasener als die Mitbewerber hinaus, welch Höchstmaß unsere Artikel lieferern und wo sie zu finden sind und das der Leser sie am besten sofort Klicke. (“Überspitzung”).

Somit rundet sich der Zeitaufwand auf drei bis fünf Stunden – eher mehr – für einen ordentlichen Blogartikel. Obendrein folgen das kreieren von Grafiken und Videos für das Social Media Marketing auf Instagram, TikTok und Pinterest. Und vergiss niemals deinen Job als Administrator.

Blogger werden: Diese Fähigkeiten nützen dir und diese Mythen gibt es

Gibt es Voraussetzungen, um Blogger zu werden? Hat sich längst wer gedacht, oder: Was muss ich Fähigkeiten brauche ich, um einen Blog zu schreiben? Oder die sich ständig wiederholende Frage: Kann jeder einen Blog erstellen?

Nachstehend 9 Fähigkeiten und Voraussetzungen:

1. Du schreibst gerne

Liegt dir die Arbeit mit Worten so gar nicht und erweckt in dir ähnlich Abneigung wie Brokkoli oder Spinat bei Kleinkindern, dann solltest du nochmals drüber nachdenken, ob Blogger werden für dich erfüllend oder wahrlich zermürbend sei.

Natürlich hast du mitbekommen, alternativ bieten sich für Schreibfaule in diesem Moment “Künstliche Intelligenzen” für die Texterstellung in Gestalt von Chatbots an, als Beispiel diene ChatGPT.

Aber Vorsicht: Den Informationen und Porgrammcodes von ChatGPT solltest du nicht blind vertrauen! Unbedingt Gegenprüfen!

Dennoch lohnen sich Blogs auch für textmeidende Kreative und Influencer. Mit eiener eigenen Webseite kannst du deine Zielgruppe besser erreichen, lenken und verwalten.

Lenken etwa in den Newsletter oder in die (Chat-)Gruppe. Wie oben erwähnt, so sorgt man vor, falls der Anbieter des Sozialen Netzwerkes die Reichweite einschränkt oder Inhalten anders gewichtet – wie bei Instagram passiert. Videos (Reels) statt Bilder.

Viele Menschen die schöpferischen Tätigkeiten nachgehen, profitieren von privaten Seiten, etwa:

  • Schriftstellern,
  • Fotografen,
  • Story-Teller (Influencer),
  • Malern,
  • Töpfern,
  • Filmproduzenten,
  • Programmierern,
  • 3D-Designer oder
  • Podcaster.

2. Du bist behände in Technikangelegenheiten

Gerade wenn du WordPress oder eine andere selbstgehostete Lösung nutzen wllst, dann solltest du technisch geschickt sein.

Also brennen dir Windows-Pc für Pc ab, dann wird es fraglich. Eigene Server oder Webspaces sind nicht für jedermann.

3. Experte sein

Falsch.

Expertenwissen macht zwar das Erstellen von Inhalten leichter und schneller und versammelt unter Umständen mehr Interessenten. Expertise ist jedoch keine Voraussetzung.

Was sollte dich als Grünschnabel aufhalten, einen Blog in Berichtsform zu führen, etwa als Berichtsheft für die Welt.

Lernberichte sind hervorragende Lektüre für andere Anfänger auf einem Gebiet.

Beispiel beim Programmieren auf einem Chromebook unter Linux, welches mit ARM-CPU läuft: Das Wissen nützt sofort, dass bestimmte Pakete für bestimmte Datenbanken bisher nicht unterstützt werden.

Sei einfach offen für Neues, sei neugierig und am besten: Sei begeistert!

4. Bloggen handelt nur vom Schreiben

Nein, als Blogger beherrscht du am besten mehr als nur das Aneinanderreihen von Worten.

Diese Fähigkeiten sind namentlich:

  • Grafik-Gestaltung,
  • Social Media Marketing,
  • Suchmaschinenoptimierung (SEO),
  • (Web-)Programmierung,
  • Story-Telling (Schreiben in Bildern),
  • Community-Management,
  • Werbung.

Freilich wirst du nicht alles behänden Können, aber umso mehr du selbst voranbringen kannst, umso weniger bist du auf (kostenpflichtige) Fachleute angewiesen.

5. Genügsam sein und auf Erfolge warten können

Womöglich wenn du einen viralen Hit landest.

Ansonsten, nein, du hast keine Erfolge gleich nach dem Erstellen von deinem Blog. Und genau das kann zermürben.

Bloggen ist nicht wie Kickboxen, die Erfolge lassen länger auf sich warten.

Lass dich davon bloß nicht abschrecken.

Aus Erfahrung heraus lassen die ersten Erfolge auf sich warten: 3, 6, 12 Monate sind keine Seltenheit.

6. Bloggen kostet Geld

Doch.

Der Preis richtet sich nach deinen Ansprüchen.

Wer gleich das Angebot nimmt was man ihm vor die Nase hält, der zahlt drauf. Vergleiche lieber.

Nicht immer braucht es sofort einen eigenen Webspace. Gerade für Anfänger können kostenlose Blogs ein spannendes, unverbindliches Abenteuer bedeuten.

Und wenn: Eine Domain zum Anfang reicht.

SinnvolleNicht-Sinnvolle
DomainSEO Tools

7. Sei bereit Freitagabend alleine vor der Flimmerkiste zu sitzen

„Das stimmt gar nicht!“, ruft eine Stimme hinter mir und setzt fort: „Du hast doch mich!“

Und so sei das nicht gemeint, beschwichtige ich und das ich was anderes meine.

Das Schreiben ist eine Tätigkeit die überwiegend allein geschieht. Mag es wegen der Ruhe, weil es auf andere als langweilig wirkt oder anderen Umständen geschuldet sein.

Dennoch hast du die Chance und einfache Möglichkeit dich online mit anderen Autoren zu vernetzen.

8. Du nimmst dir Zeit

Mittlerweile könne man kurz und bündig meinen: Ja.

Chatbots machen es möglich. Jedoch solltest du den Ausgaben dieser Bots nicht ohne Faktencheck übernehmen.

Vielmehr dienen sie als Co-Piloten, die dir vielleicht bei der Struktur helfen und dich inspirieren.

Doch sollten wir ihnen kritischer gegenüberstehen, jedenfalls wenn wir betrachten, wie Chatbots das Internet verändern könnten.

9. Alle werden meinen Blog lieben und nicht kritisieren

Weit gefehlt.

Du wirst Kritiker hervorhieven. Mit jedem Text den du veröffentlichst.

Aber lasse dich davon bloß nicht abhalten, dich kreativ auszutoben.

Lerne mit Kritik umzugehen. Nehme gutgemeinte Kritik an und wachse an boshafter Kritik.


Sei ein Marketer, sei ein Content Creator, sei ein Entrepreneur

Handel wie ein Unternehmer, werbe wie ein Marketer und kreiere Inhalte wie ein Content Creator.

Weißt du was Kreative und Unternehmer eint?

Sie handeln vorausschauend. Also sollten sie …

Außerdem: Sie folgen nicht bloßen Zielen, sie schaffen sich laufend neue Ziele, nämlich realistische sowie attraktive Ziele.

Gebe dir und deinem Webprojekt lohnenswerte Ziele, nutze dafür die SMART-Methode.

Kennst du die SMART-Methode nicht, dann wird sie dein Leben verändern, denn du terminierst dein Handeln;

Neudeutsch: Du setzt Deadlines und Deadlines sind wundersame Helfer voran zu kommen, da sie Prokrastination vorbeugen und da du dein Handeln messbar machst, machst du deine Erfolge sichtbar.

Und Erfolge sichtbar zu machen, was für ein motivierender Spaß!

SMARTE-Marketingziele für Blogger:in

Sei SMART!

Du hast bestimmt schon einmal von der SMART-Methode gehört?

Nein?

Die SMART-Methode ist ideal für die Selbst- aber auch Fremdorganisation von Zielen.

Finden wir heraus, welche Begriffe sich hinter den Buchstaben verstecken und verstehen so den Sinn dieser Methodik.

BuchstabeAusgeschriebenBedeutung
SSpecific Spezifisch
MMeasurableMessbar
AAchievableAttraktiv
RRealisticRealistisch
TTime-boundZeitbasiert
Tabelle zeigt die Bedeutung der SMART-Methode.

Ziele sollen also folgend formuliert sein:

  1. Spezifisch: Konkret den gewünschten SOLL-Zustand des Zieles nennen.
  2. Messbar: Ziel messbar machen durch Steigerung/Senkung eines Wertes.
  3. Attraktiv: Ziel muss attraktiv sein, es muss dir nützen.
  4. Realistisch: Ziel muss mit vorhandenen Mitteln erreichbar sein.
  5. Zeitbasiert: Ziel muss zum vorbestimmten Datum fertig sein, beugt Prokrastination vor.

Beispiele für Ziele:

  • Kein SMART-Ziel, zu allgemein: Geld über ein Jahr lang sparen.
  • SMART-Ziel: Geld soll über ein Jahr lang gespart werden, indem auf Fertiggerichte und Essen-Bestellungen verzichtet wird. Geschätzt: Einsparung von 60 € pro Monat vom Essenbudget; Jahresziel: 720 €. Beginn 01.01.2x Ende 31.12.2x.
  • Beispiel Analyse: Am Stichtag den 31.12.2x befand sich ein Betrag von 900 € im Konto des Essensbudgets. Ziel von 720 € wurde übertroffen um 180 €. 25 % mehr als geplant, 75 € pro Monat konnten eingespart werden. Ein sehr attraktives und realistisches Ziel.
  • Kein SMART-Ziel, zu allgemein: Wir setzen Social Media ein.
  • SMART-Ziel: Ab dem 01.01.2x setzen wir Social Media ein und wollen bis zum 01.08.2x über 5 neue Mitarbeiter werben. Monatlich steht ein Budget von 2500 € zur Verfügung.

Du siehst, SMART-Ziele sind konkret, messbar (Beispiele: Sparpotenzial, gewonnene Mitarbeiter), attraktiv, realistisch und zeitbefristet. Handliche, anschauliche Ziele, die auch der eigenen Motivation und dem Ansporn dienen.

Aus dem Ärmel geschüttelte Ziele für einen jungen Blog können lauten:

  • Bis zum 01.xx.20xx Traffic X erzielen, durch Content
  • Traffic auf X bis 01.xx.20xx um X % steigern durch Social Media Marketing
  • Newsletter-Anmeldungen durch Infoprodukt erzielen, 100 Anmeldungen vom … bis … und so weiter.

Und wenn dich Ziele nicht erreicht wurden? Kopf in den Sand stecken? Unsinn! Herausforderung erneuern und Vorgehensweise optimalisieren!

Blog planen: Strategisch einen Blog erstellen

Wahrscheinlich kennst du es von Projekten für Heim, Garten oder Arbeit; gibt es keinen genauen Plan, wird es schnell chaotisch.

Chaos bedeutet Stress und Stress ist die Zwillingsschwester von Nett und Nett ist die kleine Schwester von … Korrekt!

Wir verfahren jetzt nach Heiß-und-Fettig-Manier: Notizzettel und Stift bereithalten, jetzt wird’s praktisch!

Klassische Projektmanager arbeiten durch und durch nach 4 Phasen:

  • Projektklärung,
  • Projektplanung,
  • Projektdurchführung und
  • Projektabschluss.

Unser “Projektmanagement” für Webseiten nutzen zwei Phasen:

  • Webprojekt planen und
  • Webprojekt umsetzen

(tatsächlich wurde hier vorerst etwas umgedichtet …)

Webprojekt planen Phase 1: Erstellen eines Blogs mit System

Du kennst das bestimmt, statt zu planen verschlägt es dich an Wochenenden irgendwohin, biespielhaft an die See im hohen Norden. Du wanderst durch die Gegend, folgst den Wegen, blickst von Steilküsten hinab auf’s Meer.

Du steigst ab, gehst auf den Strand und versinkst mit jedem Schritt im Sand.

Und irgendwann hast du Hunger, hast du Durst; mitgenommen hast du dir nichts, also gehst du dir was kaufen.

Jedes Mal gehst du was schnelles essen oder trinken, also wenn du ein Lokal findest, und das ist meist ähnlich günstig wie gesund!

Plane besser im Voraus und du wirst umgehend merken, wie einfach das Leben ist und welches Sparpotenzial du erreichst, um dir deine wirklich wichtigen Träume zu erfüllen. Oder wie du eben plötzlich mehr Zeit für deine Hobbys hast.

Eine Idee von deinem Antrieb (dein Warum)

Was treibt dich an, einen Blog zu erstellen? Wieso willst du ein Blogger werden?

  • Willst du Reichweite aufbauen und durch Affiliate-Marketing Geld verdienen?
  • Möchtest du eine Personenmarke aufbauen?
  • Möchtest du Leistungen als Berater vertreiben und der Blog dient als Beweis deines Expertenwissens?
  • Oder möchtest du einfach nur ein neues kreatives Hobby probieren?

Eine Idee vom Thema

Weißt du was erfolgreiche Blogs und Bücher eint?

Sie machen sich Vorlagen zunutze und handeln von einem Kernthema, also einer einzelnen Geschichte mit roten Faden.

Sei nicht dumm wie Bohnenstroh und versuche als Einzelkämpfer ein Magazin zu führen.

Verlagshäuser beschäftigen dutzende Mitarbeiter für ihre Magazine.

Konzentriere dich auf ein Thema, ein Kernthema, ein Nischenthema!

Wie du ein solches Thema findest?

Frage dich einfach:

  • Welche Hobbys verfolge ich?
  • Für welches Thema brenne ich oder worüber informiere ich mich oft?
  • Was wollte ich schon immer ausprobieren und/oder lernen?

Wichtig für dein Wahlthema:

Das Blog-Thema sollte ergiebig sein; dass man mehr als eine Seite dazu füllen kann.

Ist das nicht der Fall: Gibt es ein Thema dadrüber?

Im verlinkten Beitrag habe ich für dich mehrere Ideen zu Themen gesammelt, über die Blogs geführt werden könnten: Mehr als 30+ Beispiel-Nischen-Themen für Blogs!

Eine Idee vom Leser

„Wie weiß ich für wen ich schreibe?“, „Für wen soll ich überhaupt schreiben?“

Diese Fragen stellen sich viel zu wenige Schreibende und wundern sich, wieso sie keine bis kaum Leser haben.

Schließlich haben sie sich niemals an einen Leser gewandt, und wollten sich mit ihm auch gar nicht unterhalten.

Viel mehr wirke es oft, als sei der Blog-Schreibende in einen ewigen Monolog verfallen und schreibe graue und blinde Zeilen, voller Fachchinesisch; kein lesenswürdigen Text.

Als Blogger oder Content Creator hat man es doch leicht, da man sich ja nun mal selber für sein Thema interessiert und daher kennt man seinen idealen Leser bereits.

Besonders einen Leser kennen wir.

Uns selbst.

Man sogar verschiedene Phasen seines idealen Leser durchlebt:

  • Staub gefressen als Anfänger,
  • Fortschritte gefeiert.

Selbst wenn du Anfänger bist, über eine Sache zu schreiben lehrt ungemein. Gewissermaßen eine Art Lehrentagebuch.

Du lässt dich und andere an deiner Entwicklung teilhaben, dass sind wirklich beliebte und großartige Werke für Leser und auch ein Beispiel für hervorragendes Lernmaterial, weil hier vornherein auf mögliche Fehler hingewiesen wird.

Jedenfalls weißt du, was dich zum Thema brachte, welche Fragen zu Problemen du dir einst gestellt hast oder gerade stellst und so weiter.

Daher kannst du bestimmen, worüber du oder der Leser lesen wollt. Wie dazu gelesen werden soll. Welche Basics Anfänger brauchen usw.

Mach es besser als die vielen unverständlichen und ungelesenen Schreiberlinge und lese: Bestimme deine Zielgruppe und du wirst automatisch nur leserorientierte Inhalte kreieren!

Blognamen und Domain

So eine Namensfindungsphase ist schrecklich oder spaßig.

Es kann schrecklich sein, wenn der Einfall den man hat so sehr gefällt und man plötzlich enttäuscht wird, wenn man beim Domainbuchen auf dem Bildschirm lesen muss: „Domain vergeben.“

Schön wenn man Glück hat und der erdachte Name als Domain verfügbar ist.

Spaßig hingegen wird es, wenn man unwissentlich Markenrechte verletzt hat. Da reiben sich Markeninhaber und Anwalt die Hände bereits im Schlaf.

Deshalb lohnt sich auch immer ein Blick in Markenverzeichnisse wie vom Deutschen Marken- und Patentamt.

So eine Blog-Namenswahl kann wirklich aufreibend für die Gefühle sein! Aber sieht es auch farbenfroh: Die Domain wählst du einmal pro Projekt!

Weitere Tipps für den Namensfindungsprozess für deinen Blog:

  1. Zielgruppe: Welche Namen sprechen deine Zielgruppe an? Ein Name der deinen Leser anspricht und leicht zu merken ist, ist ideal!
  2. Verfügbarkeit: Der Name kann noch so ansprechend sein, wenn ihn jemand anderes bereits benutzt ist er verloren. Deswegen prüfe deine Namenseinfälle gleich bei Google beziehungsweise bei einem Domain-Hoster und prüfe ob jemand anderes die Domain bereits registriert hat. Social Media Profile sind weniger schlimm, ergänze den Namen einfach mit der Domainendung.
  3. Einfachheit: Verzichte auf schwierige Worte die sich Menschen eher aus Wettstreitigkeiten merken würden, etwa um im Buchstabierwettbewerb für alle Fälle gerüstet zu sein.
  4. Kreativität: Ansonsten lasse deiner Kreativität freien Lauf. Du kannst Wortspiel oder Wortkombination verwenden; das Deutsche lässt sowieso viel zu. Ansonsten schnappe dir Wörterbücher zu Latein oder Englisch. Vermische Deutsch mit Englisch und Latein oder nutze Begriffe aus fremden Sprachen die wohl klingen. Wie wäre es mit asiatischen oder afrikanischen Dialekten?

Wir schauen uns jetzt an wie andere ihren Namen fanden.

Blognamen finden wie Google – Wortspiel für BlogNamen

1997 die Sonne scheint, Larry und Sergey saßen vielleicht in ihrer Garage, jeder sein Kinn in den Handflächen vergraben und wahrscheinlich die Metapther fürs Grübeln schlechthin mimend.

Wahrscheinlich sich gegenseitig fragend: „Wie könne man bloß eine Suchmaschine nennen, die eine Hülle und Fülle an Informationen bietet?“ und „Ein kreativer klingender Name als BackRub?“

Böse Zungen behaupten, der Name Google sei das Produkt eines Rechtschreibfehlers, der einem der Gründer beim Anmelden der Firma unterlaufen ist.


Andere Legenden wiederum meinen, es sei ein Wortspiel aus “Go” (gehen) und “Ogle” (betrachten, beäugen).


Und Google selbst sagt, beim eigenen Namen handele es sich tatsächlich um ein Wortspiel, es beziehe sich auf den vom Mathematiker Edward Kasner geformten Begriff Googol, also 10100.

10000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000

Laut Google zum ehemaligen Konzernnamen: “Das Wortspiel soll auf die unglaubliche Menge an vorhandenen Informationen hinweisen […]”

Quelle:

Blognamen finden wie Edeka, REWE, Aldi – Abkürzung für BlogNamen

Eine weitere Möglichkeit für Namensideen machen Kaufleute vor, etwa die Gebrüder Albrecht:

Aldi, steht für Albrecht-Diskont.

Sehr Kreativ!, denkst du dir jetzt.

Doch Einfachheit hat ihren Charme.

Edeka, hat jeder von uns nicht nur oft gehört sondern genauso oft ausgesprochen und möglicherweise Inhalte geteilt. Etwa die viralen Marketinginhalte wie Super Geil oder die Weihnachtsfilmchen. Edeka steht nicht für – wie manch Kaufmann es früher böswillig sagte: Ein-Dummer-Esel-Kauft-(Sie)-Alle, nein, Edeka steht für Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler.

Dann gebe es da noch den Revisionsverband der Westkaufgenossenschaften, oder: Rewe.

Alle drei Beispiele zeigen: Namen für Dinge wie einen Blog können aus langen Begriffen gewählt werden und später auf die einzelnen Initialen gekürzt.

Blognamen finden – Nutze deinen eigenen Namen

Du kannst auch einfach deinen eigenen Namen als Projektnamen für denen Blog nutzen und dich so selbst als Marke aufstellen. Etwa wie der Web-Worker Neil Patel.

Tools für die Namensfindung Deines Blogs

Alternativ lass dich durch eines dieser Tools inspirieren!

Shopify Namensgenerator
Businessnamegenerator
Atlasmic
Namify
Wordoid
Nameboy
Webtools um Blognamen zu finden.

Seiten für Blog planen

Wie du oben bei Rechten, Plfichten und Gesetzen für Blogger gelesen hast, musst du Seiten für Impressum, Datenschutz und Kontaktaufnahme bereitstellen.

Es bietet sich an über andere Seiten nachzudenken.

Weitere Ideen für nützliche Blogseiten:

  • Startseite statt Blog-Beiträge-Übersicht -> Landing-Page
  • About -> Über-Seite -> Autoren
  • Beispiele (Portfolio) an Bildern, Fotos, Filmen oder Texten

Inhalte planen

Da du dein Thema weißt, kannst du die ersten Inhalte planen.

Für Inspiration bieten sich Wettbewerber aus der Google Suche an. Oder du fragst ChatGPT nach Themenvorschlägen, indem du dort folgendermaßen tippst:

„Welche Inhalte sollte ein Blog über Thema [Themenbezeichnung] bieten. Schreibe 5 Beispiele mit Quellen.“

Wenn es dir hilft, erstelle dir für die Planung einen modernen Redaktionsplan mithilfe eines Kanban-Boards.

Beispielsweise Trello.com kann dafür kostenlos genutzt werden.

Andernfalls bieten sich auch Notiz-Apps wie OneNote, Google Keep oder Docs in Google Drive beziehungsweise OneDrive an.

Doch mein bestes Pferd im Stall heißt: Ein Notizbuch aus Papier oder gänzlich trendig in Steinpapier!

Blog-Plattform testen

Eine Plattform zum Bloggen sollte nach den eigenen Bedürfnissen ausgewählt sein, diese Entscheidung sollst du nicht anderen überlassen.

Also testest du am besten verschiedene Systeme bevor du zum Umsetzen übergehst! Nichts ist ärgerlicher als produktiv zu werden und dann zu merken: die Software passt so überhaupt nicht!

Ich nutze WordPress und finde die gebotenen Möglichkeiten gut. Ich empfehle Anfängern aber keine eigene WordPress-Installation als produktiven Blog einzusetzen, gerade dann nicht, wenn kein technisches Interesse besteht.

Beispiele für Alternativen zu WordPress:

GhostWixBlogger
Ghost ist eine Open-Source-Blog-Software. Einfach (eigenes Hosting setzt NodeJS-Unterstützung beim Webspace voraus).Wix ist ein Homepagebaukasten. Sehr einfach, bietet Blog-Funktion.Blogger ist eine kostenlose Blogging-Plattform von Google. Sehr einfach.
Drei Alternativen zu WordPress.

Webprojekt planen Phase 2: Blog erstellen und Blog schreiben

Du hast die Planung hinter dir, du hast die Software getestet. jetzt geht es ans Umsetzen.

Planen. Schreiben. Redigieren. Veröffentlichen. Vermarkten.

An dieser Stelle möchte ich dir Bücher empfehlen:

  • Ludwig Reiners: Stilfibel
  • Wolf Schneider: Deutsch für junge Profis

Die beiden Autoren haben auch weitere Werke, genannte sind jedoch kurzweillig und jeweils innerhalb einer Woche gelesen.

Fazit

Wie du siehst ist Bloggen nicht nur ein Spaß. Bloggen ist Arbeit und als solche sollte es betrachtet werden.

Diese Arbeit kann aber überaus großzügig belohnt werden. Das braucht jedoch Zeit.

Tue dir den Gefallen und verzichte zu Beginn auf unnötig teure Software.

Häufig gestellte Fragen

Wie erstelle ich einen Blog 2024?

1. Wähle ein Thema.
2. Bestimme deine Zielgruppe.
3. Erdenke einen Blognamen.
4. Wähle eine Blog-Software (z.B. WordPress).
5. Schreibe Inhalte und werde Blogger

Welche Blog-Plattformen gibt es 2024?

Für deinen privaten Blog eignen sich folgende bekannte und beliebte Plattformen für Blogging:

Plattformen:

  1. WordPress.com (Grundfunktionen kostenlos, offizielles WordPress-Angebot durch Automattic.)
  2. Blogspot.com (Blog-Dienst von Google.)
  3. Tumblr.com (Blog-Dienst als Social Media, sehr viele Memes! Bilderlastig.)
  4. Medium.com (Blog-Dienst. Textlastig.)
  5. Jimdo.com (Blog-Dienst möglich.)
  6. Wix.com (Webseiten-Baukasten mit Blog-Option.)
  7. Linkedin.com (Blog-Dienst möglich, eher Business-Orientiert.)
  8. Weebly.com (Webseiten-Baukasten mit Blog-Option.)

Weiterführende Informationen und Quellen

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