Warum Bloggen?

Aktualisiert am:

Warum Bloggen? Was bringt dir 2024 ein Blog?

Was du lernen wirst
  • Was ist ein Blog?
  • Warum Bloggen? Welche Gründe sprechen für einen Blog?
  • Was ist ein Blogger?
Glossar

Ein Glossar mit wichtigen Begriffen, die im Inhalt stehen.

  • Weblog: Weblog leitet sich von Web und Log ab und steht für Logbuch, Tagebuch.
  • Blog: Blog leitet sich von Weblog ab und ist ein Informationsmedium, welches sowohl von Unternehmen als auch Privatpersonen betrieben wird und sich zumeist mit einem Thema beschäftigt.
  • Blogger: Blogger ist der Schreiber eines Blogs.
  • Corporate Blog: Corporate Blog steht für einen Unternehmens-Blog.

Was ist ein Blog?

Was ist ein Blog?“, fragte mich einmal eine Freundin und worauf ich entgegnete: „Was ist ein Blog nicht?“ Ursprünglich hieß ein Blog gleich Weblog. Hierbei stand Web für Netz, Netzwerk und Log für Protokoll, Tagebuch.

Gewissermaßen orientierten sich Weblogs in ihren Grundgedanken an die Seemannslogbücher oder gänzlich klassisch: Tagebücher, wofür die ersten Nutzer des WWW die Blogs eben auch gebrauchten: Sie hielten ihre Alltagserlebnisse fest.

Um 2000 und 2010 waren Blogs etwa das, was das Social Media heute mit TikTok, Instagram und weiteren ist.

Kaum verwunderlich, dass Blogs und Corporate Blogs über Jahre hinweg unter Markenbotschaftern als Trend galten.

Versprachen sie für Marketer und Selbstständige, aber auch die es werden wollten, doch direkten Draht zum möglichen Kunden und das für nahezu den Preis eines Butterbrotes.

Auch wenn dieser Trend längst abgeebbt sein mag und die jüngere Zielgruppe sich in selbstmörderischen Challenges auf Tiktok gegenseitig ins Grab treiben, so haben Blogs noch immer die Qualität, Menschen in Höhen vom Tausend- bis Millionenfache zu erreichen.

Denn Blogs sind eine unverzichtbare Quelle für Informationen, Informationen oft aus erster Hand von Wissensträgern stammen.

Und welche Informationen könnten nicht wertvoller sein als jene, die von Menschen stammen, die man gemeinhin als Experten verstünde? Und gerade deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass es sehr viele hauptberufliche Blogger gibt.

Auch die oben bereits erwähnten Corporate Blogs, die existieren, um einen direkten Draht zur Kundschaft zu unterhalten; worin etwa Rezepte geteilt werden (Edeka) oder Bauprojekte beschrieben werden (Baumärkte).

Was liege uns als Kunden ferner, als die Artikel aus den Rezepten- ob nun Essen oder ein DIY-Vorhaben direkt mittels Anleitung eben beim Urheber einzukaufen? Schließlich hat sich der Anbieter auf seiner Webseite vermeintlich als Experten hingestellt. Ein Experte der uns weiterhelfen wird, stoßen wir auf Probleme. Ob dieses Versprechen im Markt eingehalten wird, das ist schließlich eine andere Geschichte.

Freilich verstehst du aus dem eben gelesenen: Blogs sind Informationsplattformen, die durch Unternehmen oder Einzelpersonen betrieben werden, um gezielt über Themen zu berichten.

Einen Blog solle man daher auch nicht mit einer Nachrichtenseite verwechseln, dies ist nämlich ein Portal, worauf neben Wirtschaft auch noch Gesellschaft, darauf der Sportteil folgt. In einem Blog geht es dann eben – am besten – bloß um Wirtschaft oder Gesellschaft oder Sport – oder eben jenes Thema, welches den Blogger begeistere. Das, diese Singularität, die Einzahl und Themenrelevanz machen Blogs aus.

Ein Blog über Essen verwirre seine Leser, gäbe es als Beilage die neuesten Modetrends wo das Röschen hochgelobt oder wo Techniker-Neuheiten in aller Nerdigkeit auseinander genommen. In der Wahrnehmung der breiten Masse gelten Blogs als Fundgruben für Expertenwissen.

Womit wir auch zur nächsten Frage gelangen:

Warum Bloggen?

Warum Bloggen eine gute Idee ist? Weil Bloggen dir hilft, verschiedene Ziele zu erreichen. Möchtest du deine Zielgruppe erreichen und binden, ohne lästigen Algorithmus? Wünscht du dir neue und noch mehr Kunden? Bist du kreativ, selbstständig oder auf der Suche nach einem neuen Hobby?

Du bloggst noch nicht?

Fang mit dem Bloggen an!

Du hast Angst: Bloggen mache sich nimmer bezahlt?

Unbegründet!

Bloggen lohnt sich nach wie vor! Erfahre in den folgenden Absätzen alles über:

  • Warum Bloggen?,
  • Wieso lohnt sich Bloggen? und
  • Was bringt dir 2024 ein Blog ?

Warum lohnt sich Bloggen?

Warum lohnt sich Bloggen für mich im deutschsprachigen Raum? Hierfür lasse ich eine Statistik mit über 1.500 Teilnehmern des ARD-ZDF aus 2023 antworten:

80 % der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren nutzen 2023 täglich das Internet […]

Artikel Internetnutzung allgemein  (ard-zdf-onlinestudie.de)

80 Prozent.

80 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung, laut Artikel 56 von 70,60 Millionen, nutzen tagtäglich das Internet.

Keine Frage. Keiner von uns wird diese 56 Millionen erreichen. Schon gar nicht durch Text.

Kurzlebige, schnell geschnittene Videos oder kurze Podcasts sind einfach beliebter; aber lass uns mehr aus der Statistik herauslesen:

Die ARD-ZDF-Umfrage über die Internutzung der Deutschen bietet nämlich folgende Werte:

  • 32 Prozent lesen tatsächlich Newsletter,
  • 36 Prozent lesen täglich Texte im Netz,
  • 9 Prozent lesen pro Woche einen Blog-Artikel.

Neun Prozent von 70,60 Millionen sind etwas mehr als sechs Millionen mögliche Leser.

Gut, jetzt umspannen nicht jeden aus dieser Masse dieselben Themen wie Mode, Technik oder Backen. Aber stelle dir vor, du erreichst im Monat vielleicht Zehntausende.

Von diesen Zehntausenden wollen vielleicht fünf Prozent deine Kunden oder Newsletter-Abonnenten werden. Das wären 500 Personen pro Monat und so weiter …

Unmöglich? Quatsch? Versprochener Zauber, somit du jetzt deine Brieftasche zückst und ein zum Preis von dreien kaufst?

Von Wegen! Das sind übliche Zahlen für aktive Blogs! Selbst wenn du in deinem Blog kein Geschäft, sondern eine Spielwiese siehst: wenn im Analyse-Bericht Monat für Monat mehrere Tausend Besucher stehen, dann haben mehrere tausend Leute einfach etwas von dir gelesen.

Wow – oder? 

Warum sich Bloggen für Unternehmen lohnt

Geradewegs Unternehmen, worunter auch Einzelunternehmer fallen, profitieren von eigenen, lebendigen Webseiten mit lesenswerten Inhalten, wenn man der Infografik von demandmetric folgt.

Die Infografik besagt nämlich unter anderem, dass 68 % Prozent der Internetnutzer sich gerne mit Unternehmen im Netz befassen.

Schließlich beißt sich hier kein Kundenberater am Kunden fester als sich ein Marder verbeiße.

Womöglich hast du das selbst schon einmal erlebt, dass du dich nach der Nutzung eines Konsumartikels so zufrieden gefühlt hast, dass du dich gefragt hast, was der Produzent dieses Artikels noch so zu bieten hat?

Und als du auf der Herstellerseite von den anderen Produkten gelesen hast, fühltest du dich da inspiriert, weiter nach diesen Produkten zu suchen? Meinungen über diesen Artikel zu lesen?

Dann erging es dir wie 60 % anderer Nutzer.

Dazu gesellen sich weitere Fakten wie:

  • 70 % wollen Unternehmen eher über lesenswerte Artikel kennenlernen, statt durch aufdringliche Werbung.
  • 60 % der Kunden genießen es, relevanten Content von Unternehmen zu lesen.
  • 82 % Kunden denken positiver über Unternehmen, nachdem sie dessen Inhalte konsumiert haben.
  • 70 % der Kunden fühlen sich mit einer Unternehmung verbundener nach dem Konsumieren deren Content-Strategie.
  • 90 % der Kunden finden Inhalte nützlich.
  • Spannende Inhalte sind der Hauptgrund, wieso Menschen im Internet einem Unternehmen folgen.

Womöglich magst du gähnend feststellen: „Mensch, sind das nicht Daten für Marketer? Unternehmungen?“ 

Ja; sie dienen aber auch für jeden anderen, der bloggt. Erzählen diese Zahlen doch: Blogs mit Texten sind noch lange nicht tot.

Warum einen privaten Blog führen?

Es gibt gleich mehrere Gründe, einen privaten Blog zu führen:

Kreativität

Bloggen ist eine Möglichkeit, die eigenen Geschichten in aller Ruhe und ohne Algorithmus mit der Welt zu teilen. Auf deinem Blog kannst du deine Meinung frei ausdrücken. Du kannst dich kreativ austoben, indem du konzipierst, gestaltest und verwirklichst. Du übst dich im Schreiben, du erfindest und entdeckst deinen Stil und somit verbesserst du deine Art zu denken.

Bildung

Wer bloggt, der beschäftigt sich mit und schreibt beständig über ein Thema. Eine Vielzahl an Lehrenden sagt, am besten lerne der, der selbst lehrt. Und gerade das tun Blogger: sie lernen Tag für Tag mehr über ihr Thema, wenn sie sich mit neuen Unterthemen beschäftigen und festigen dieses Wissen, wenn sie ihre Inhalte schreiben. Obendrein erlernen Blogger so die Fähigkeit, Wichtiges vom Unwichtigen zu trennen.

Position und Netzwerke

Wer qualitativ hochwertige Inhalte verfasst, positioniert sich als Experten in einem bestimmten Bereich. Dies kann helfen, sich als Marke zu präsentieren und eine wiederkehrende Leserschaft aufzubauen, die womöglich bereit ist, für die gebotene Erfahrung zu bezahlen. Viele der heute erfolgreichen deutschen Blogs entstanden aus einem Vergnügen heraus.

Obendrein fördert das Bloggen das Knüpfen von Netzwerken, da man zu oft ins Gespräch mit Gleichgesinnten geraten wird.

Was ist ein Blogger?

Laut Wikiepedia:

Ein Blogger, international auch Weblogger genannt, ist ein Herausgeber oder Verfasser von Blog-Beiträgen. Dazu lässt sich eine eigene Website oder ein Portal nuzen.

Ein Blogger steht als wesentlicher Autor über dem Text, schreibt zumeist in der Ich-Perspektive und integriert seine persönliche Meinung.

https://de.wikipedia.org/wiki/Blogger

Ein Blogger ist ein Autor, freilich ein Journalist, der nicht unbedingt den starren Handwerksregeln des Journalismus unterliegt. Jedoch immer dem Medienrecht und sich berufend auf die Freie Meinungsäußerung.

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
Art 5 

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_5.html

Wichtig: Verwechsele Freie Meinungsäußerung nicht mit einem Freifahrtschein für Beleidigungen, Desinformation, Scmähkritik oder dem Verbreiten von Mir-Informationen; die eben aufgezählten können unter Umständen Gesetzeswidrig sein.

Informiere Dich unbedingt über das Medienrecht!

Welche Fähigkeiten sollte ein Blogger haben?

Ein Blogger sollte über folgende Fähigkeiten verfügen:

  1. Schreibfähigkeiten: Um einen erfolgreichen Blog zu erstellen, ist es wichtig, gut schreiben zu können und seine Ideen klar und unterhaltsam zu vermitteln.

    – Verwechsele dies nicht mit jemanden, der ununterbrochen Schenkelklopfer hinschreibt und bereits zehn Bestseller veröffentlicht hat. Es geht gewissermaßen darum, dass Du Sympathie erzeugen und nötigenfalls schwierige Themen anschaulich beschreibst. Schreiben ist ein erlernbares Handwerk.
  2. Online-Recherche: Ein Blogger sollte in der Lage sein, Informationen im Internet zu recherchieren und zu bewerten, um sicherzustellen, dass er korrekte und aktuelle Informationen bereitstellt.

    – Du magst jetzt denken: “Wow”. aber überleg nochmal genau …
  3. Technische Fähigkeiten: Grundlegende technische Fähigkeiten, wie das Verwenden eines Content Management Systems (CMS) und die Verwendung von Fotobearbeitungsprogrammen, sind für den Blog-Betrieb zwar nicht unbedingt nötig, aber ganz bestimmt hilfreich.

    – Die meisten Fähigkeiten eignest Du Dir während der Nutzungszeit an. Und überhaupt: Das Internet ist voll von Anleitungen zu WordPress und Co.
  4. Marketing- und SEO-Fähigkeiten: Ein Blogger sollte wissen, wie er seine Inhalte und seinen Blog optimieren kann, um ein besseres Rankings in den Suchmaschinen zu erzielen.

    – Wieder Sachen die jeder mit der Zeit lernt, Marketing ist der Blog an sich und reicht über die Sozialen Medien (Artikel verteilen); aber zum Thema SEO beliest Du Dich am besten vor Deinem ersten Artikel!
  5. Netzwerkbildung: Ein Blogger sollte in der Lage sein, Beziehungen zu anderen Bloggern und Online-Einflüsternern aufzubauen, um die Reichweite seines Blogs zu erhöhen.

    – Zusammenarbeit kann vieles erleichtern; hier kommt es natürlich sehr auf die Nische an, in der sich dein Blog-Projekt befindet.
  6. Kreativität und Innovationsfähigkeit: Ein erfolgreicher Blogger sollte ständig neue Ideen entwickeln und kreative Lösungen finden, um seinen Blog interessant und ansprechend zu gestalten.

    – Wichtig: Wer rastet, der rostet. Sieh zu und kümmere Dich um neue Inhalte (zwar nicht täglich, nicht wöchentlich, aber öfter als viertel-jährlich!). Und nicht zu vergessen: bearbeite deine Inhalte! Wenn es aktuelles zum bereits abgedeckten Thema gibt, so schreibe keinen neuen Onhalt, sondern überarbeite diesen Inhalt.

Warum Bloggen: Fazit

Blogs sind noch lange nicht tot! Aber sie riechen auch nimmer frisch. Jedoch bieten sich Blogs noch immer als Kommunikationskanal an, der Reichweite erzielen kann. Reichweite, die sich nicht anhand eines Updates am Algorithmus urplötzlich einstürzen kann.

Jedenfalls nicht in dem Ausmaße wie bei Instagram geschehen, als Meta mittels Reels in Konkurrenz mit Tiktok trat und die Reels stärker gewichtete als ein Bild. Auf einer Bildplattform wohlgemerkt. Folge: Bilder bekamen über Nacht kaum noch Reichweite.

Auf einem Blog bestimmst du, welcher Inhalt oben steht und wie der Nutzer durch die weiteren Seiten und Inhalte gelenkt wird.

Übrigens: Lass dich bloß nicht von den hier aufgezählten Fähigkeiten verschrecken! Falls du introviert bist, auch du kannst problemlos einen Blog führen!

Du weißt nicht worüber? Lies jetzt über mögliche Blog-Themen und Nischen!

Und lies jetzt: Wie du strategisch einen Blog planst!

Passend zum Weiterlesen

Weitere Informationen und Quellen

ARD – ZDF – Folie Internetnutzung 2023: Die Statistiken als Folie

Häufige Fragen und Antworten

Wie viele Menschen nutzen in Deutschland das Internet täglich?

80 % (56 Millionen) der deutschsprachigen Einwohner (70,60 Millionen) nutzen das Internet täglich.

Wie viele Menschen in Deutschland lesen Blogartikel?

9 % von 70,60 Millionen Menschen lesen mindestens einmal die Woche einen Blogartikel; dass sind: 6.354.000 Millionen.

Wie viele Menschen in Deutschland lesen Texte online?

36 % der Menschen in Deutschland lesen Texte online. Das sind 25.416.000 Millionen Menschen von 70,60 Millionen.

Wie viele Menschen in Deutschland lesen Newsletter?

32 % der im Internet aktiven Deutschen lesen Newsletter.

Wie hilfreich war dieser Beitrag?

Klicke auf die Sterne um zu bewerten!

Durchschnittliche Bewertung 4.9 / 5. Anzahl Bewertungen: 21

Bisher keine Bewertungen! Sei der Erste, der diesen Beitrag bewertet.


Diesen Artikel schrieb:

Beitrag veröffentlicht

in

,

von

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert