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Teil 3 Blog-Starter: 7 Tipps für den Domain-Namen

Blog-Starter Artikelserie erfolgreich Bloggen

Langsam aber sicher nähert sich die Blog-Starter-Serie dem Bloggen; heute gehts um die Domain-Namensuche. Go`s und No`Go`s bei der Namensfindung deines Blogs. Hier schreibe ich von Buchstabeneintopf, Fantasienamen, uncoolen Bindestrichen; und dem Synonym-Pionier.

Mittlerweile weißt du, was einen Blog erfolgreich macht und wie du deine Nische findest. Also wird es Zeit, allmählich zum Eingemachten überzugehen: Den Start deines Blogs! Doch davor benötigst du noch etwas. Genau, den Namen für deinen Blog beziehungsweise den Namen deiner Domain. Die Domain-Namenssuche ist alles andere als leicht und genau darum geht es jetzt.

Die Domain-Namenssuche – Was eine Domain überhaupt ist

Domains, auch Top-Level-Domain (TLD) genannt, sind virtuelle Adressen, die auf Webseiten führen. Sie werden mit www.domain.Endung als auch Domain.Endung in einem Webbrowser wie Google Chrome aufgerufen.

Jetzt erfährst du, was es bei Domain-Namen zu beachten gilt — wähle klug, denn sie wird dich echt lange begleiten!

1. Was dein Domain-Name soll — und was nicht

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Verschiedene Domain-Endungen (Bild: Widjaya Ivan / flickr – Lizenz: CC by 2.0)

Dein zukünftiger Domain-Name soll etwas Aussagen. Er soll deinen Lesern sofort vermitteln, worum es auf deinem Blog geht. Am besten so präzise, dass selbst Leser bescheid wissen, die deinen Blog noch nie zuvor besucht haben.

Außerdem darf er nicht zu kompliziert wirken; also dem Leser nicht signalisieren, er müsse zuvor eine Sprachtherapie buchen, um den Namen der Domain jemals aussprechen zu können. Deshalb sind allzu komplizierte Wörter ein Tabu!

Rhetorische Stilmittel hingegen sind willkommen, heißt: Symbolik, Metapher, Paronomasie und dergleichen sind völlig ok — doch sie dürfen den armen Leser nicht verwirren; das gilt ja übrigens auch für deinen Content!

Falls du mehr über Stilmittel erfahren möchtest, empfehle ich dir diese Wikipedia-Liste über rhetorische Stilmittel.

2. Die Länge ist entscheidend: Kürzer ist immer noch am kürzesten

Die Domain-Zeichenbegrenzung bei .de beginnt bei mindestens 2 und endet bei 63 Zeichen. Gute und einprägsame Domains haben eine Zeichenlänge zwischen 12 bis 20 Zeichen — das ist aber noch nicht alles!

Schau dir doch einmal die Domain-Namen anderer erfolgreicher Webseiten an. Was fällt dir auf?

Was fällt dir bei den Namen Google, Facebook, Flickr oder Instagram auf? Es fällt auf, dass es teilweise Fantasienamen sind (mehr dazu unter Punkt vier) und noch?

Erstens bestehen sie aus einem Wort oder höchstens zwei Worten. Zweitens besitzen sie maximal drei Silben, sehr oft bloß zwei. Zufall? Wohl eher nicht; denn desto kürzer ein Wort beziehungsweise ein Name ausfällt, desto einprägsamer wird er!

Daher nutze immer die kürzeste Variante; nicht nur im Sinne der Zeichenlänge, sondern auch von den Worten und deren Silben.

3. Bindestrich? Nur wenn nötig!

Ich persönlich finde Bindestriche in Domains nicht schön; eher hässlich und nicht einladend, um ehrlich zu sein. Eher noch assoziiere ich Bindestriche mit puren Kommerzseiten wie Handy-Kaufen-im-Netz.Endung oder Ähnlichem.

Du weißt schon, diese lästigen Affiliate-Seiten, von denen es im Netz nur so wimmelt.

Klar: Wenn es wirklich nicht anders geht, oder sogar die Verständlichkeit darunter leiden würde, ist auch ein Bindestrich ganz ok — versuche ihn trotzdem zu vermeiden!

Glaube mir, nix ist ärgerlicher, als Bindestriche zu buchstabieren!

4. Fantasienamen erlaubt — aber mit Vorsicht zu genießen

Fantasienamen sind schon was Tolles: Google, Flickr, Instagram … Die Vorteile an einem Fantasienamen sind: Du bist nicht dauerhaft auf ein Thema fixiert, Sie bleiben schnell im Kopf deiner Leser hängen und können sich zu richtigen Marken mausern.

Die Nachteile: Der Findungsprozess ist ungeheuerlich lang! Denn jedes Mal musst Du prüfen, ob du nicht Marken anderer verletzt. Dann sagen sie auch noch gleich null über deinen Blog aus.

5. Eigener Namen als Domain-Namen

Eine weitere Option ist es, den eigenen Namen als Blog beziehungsweise Domain-Namen zu verwenden. Auch hier musst du einiges beachten: Der Leser erahnt nur schlecht, worum die Themen bei solchen Domains handeln; also welche Themen ihn genau erwarten — außer du bist jetzt eine angesagte Person des öffentlichen Lebens. Da schaut `s natürlich anders aus.

Wirklich lohnen tun sich solche Autoren-Namen-Domains dennoch: beispielsweise du blogst über dein Leben. Führst Online-Tagebuch. Schreibst also über viele verschiedene Themen, die direkt aus deinem Leben stammen beziehungsweise mit denen dein Leben dich konfrontiert.

Wie das erfolgreich aussehen kann, kannst du beispielsweise bei Tanja sehen — die hier übrigens viel und ausführlich kommentiert. Danke dafür!
Sie schreibt unter der Domain TanjasWelt.at — und das recht erfolgreich. Schau dort doch mal vorbei.

6. Keine Zahlen — kein Buchstabeneintopf

Wirklich kurios wird es dann, wenn Domain-Namen aus vielen Ziffern und verdrehten Worten bestehen. Beispielsweise wäre 3atTh3mA11.Endung – (eatThemAll) eine sensationelle Glanzleistung, wenn es darum ginge, keine Leser oder besser gesagt keine Stammleser zu finden.

Deshalb solltest du Ziffern vermeiden. Sie haben im Domain-Namen nichts verloren und sind darüber hinaus auch noch schwierig zu buchstabieren. Es sei dir versichert, du glaubst gar nicht, wie viele Leute dich fragen werden, ob die Ziffern ausgeschrieben werden sollen oder eben nicht; also sind Ziffern doof!

Genauso sieht es mit Buchstabeneintopf aus; lass es! Zerhacke keine Worte. Vertausche keine Buchstaben. Das sieht nicht aus.

Schau lieber mal in ein Wörterbuch oder Synonym-Wörterbuch und suche nach alten, nicht mehr oft benutzten Worten.

Beispielsweise Netztratsch.de: Tratsch bedeutet nichts anderes als Gerede, Rederei,, Buschfunk und noch so einiges mehr.

Und hey: Vielleicht werden diese unbenutzten Worte gerade wieder durch dich hipp! Das wärs doch mal! So als Synonym-Pionier.

7. Welche Domainendung die Richtige ist

Unter exotischen Domain-Namen wie .to, .vu oder .cc tummeln sich die schwarzen Schafe der Netzwelt. Und genau deshalb solltest du die Finger von denen lassen. Viele Internetnutzer haben bereits schlechte Erfahrungen mit Webseiten gemacht, die unter diesen exotischen Domainendungen aufzufinden sind.
Beschränke dich lieber auf die seriösen und allgemein angesehenen Domainendungen wie: .de, .at, .ch, .com, .net, .org, .biz und .Info.

Fazit

Jetzt weißt du was über Go`s und No`Go`s der Domain-Namen und kannst dich auf die Suche machen! Sei ein Synonym-Pionier und erobere alte und unbenutzte Wörter, treib sie zurück in den Wortschatz deiner Leserschaft.

Oder sei mal kreativ und denk dir einen phantastischen Fantasienamen aus! Alles ist möglich; behalte einfach stets das Wesentliche im Blick — und du erreichst deine Ziele!

Im nächsten Teil, dem Vierten, der Blog-Starter-Serie geht es dann weiter mit der WordPress-Installation in fünf Minuten, hoffentlich bis dahin.

Danke für deinen Lesewillen!

4 Kommentare zu “Teil 3 Blog-Starter: 7 Tipps für den Domain-Namen

  1. TanjasBunteWelt

    Du bist mir ja einer Hendrik ;-) Ich danke dir vielmals für die Erwähnung und gebe dir gleich mal recht mit dem Bindestrich! Es sieht komisch aus in einer Domain. Man macht sich natürlich vorher Gedanken, oder sollte, was viele aber dann etwas falsch machen in meinen Augen – die Länge (wie du schon schreibst). Man will viel hineinpacken um gleich allen zu sagen was gebloggt wird und da kommen zeitweise Domains raus puh…
    Ich freu mich schon auf deinen nächsten Bericht, denn genau an dem Thema habe ich geschlagene 2 Stunden geknabbert ;-)
    Liebe Grüße und ich werde mich erkänntlich zeigen für diese tolle Überraschung :*

    • Hey Tanja,

      Verzeih mir die späte Antwort. Kein Ding; ich erwähne gerne Blogger, die hier ihre Gedanken zu den Themen teilen. ;) Ja, bei einigen Domains fässt man sich schon mal an den Kopf und lacht. Wobei mir bisher noch keine Domain begegnet ist, die die 54 Zeichen voll ausreizt — kennst du solch eine?
      Der nächste Teil sollte in der nächsten Woche erscheinen; bin momentan etwas im Klausuren-Stress … Aber das vergeht schon wieder. :)

      Grüße

      Hendrik

      • TanjasBunteWelt

        Kein Thema, the real life geht vor ;-) Hoffe du schreibst auch brav nur gute Noten *gg* Also die komplette Ausreizung ist mir NOCH nicht untergekommen.

        • So siehts aus. ;) Und klar, ist ja schließlich die Zukunft. Das wird sicher NOCH. Bis die Tage und einen schönen Abend noch!

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