Blog-Starter

Teil 2 Blog-Starter: Wie du deine Nische findest

Blog-Starter Artikelserie erfolgreich Bloggen

Teil 2 der Artikelserie ,,Blog-Starter“ ist fertig und dieses Mal erfährst du, wie du deine Nische findest. Obendrein zeige ich dir, wie du passende Keywords (Schlüsselwörter) mithilfe von Google AdWords analysierst. In Teil 1 der Artikelserie ,,Blog-Starter“ erfährst du, was einen Blog erfolgreich macht.

Wie du deine Nische findest – Was als Nische dient

Täglich wächst die Blogosphäre um etliche Blogs — Hunderte, wohlmöglich Tausende. Manche landen flott in der Versenkung, andere starten tadellos durch; für Blog-Starter ist es schwer, hier Fußzufassen.

Wie du deine Nische findest - Google AdWords
Keywords mit Google AdWors – unten mehr dazu! (Bild: Google AdWords / Blogkurs)

Eben deshalb lohnt sich eine Nische. Nischen sind Kategorien beziehungsweise Themen, die sich auf einzelne Dinge beschränken. Also nicht auf zwei, vier, acht Themen; sondern auf genau eines!

Und der eigentliche Clou hier dran ist folgender: Themen-Blogs (also auf ein Thema beschränkt) lassen sich leichter sowie gezielter unter Keywords in Suchmaschinen indexieren. Würdest du über beispielsweise vier Themen schreiben, dann müsstest du Keywords zu allen vier Themen pflegen. Das ist wahnsinnige Arbeit!

Deshalb gilt:

  • Ein Thema = Ein Haupt-Keyword + Unterkeywords (Bsp.: Blogkurs = Blog Kurs + Blog-Starter, Rechte und Pflichten eines Blog-Betreibers …)
  • Mehr Themen = X Haupt-Keywords + X Unterkeywords (Bsp.: Newsportal = Technik, Lifestyle, Job, … + Android, iOS, … + Party, … + Ausbildung, …)

Du verstehst worauf ich hinaus möchte? Schreibst du für eine Nische hast du weniger Arbeit. Schreibst du über mehr Themen hast eine Menge davon. Mehr Themen-Blogs eignen sich für Blogger-Teams, also dann, wenn jedes Thema mindestens einmal die Woche mit Content gepflegt werden kann — dann gibt es bei Google und Co. gute Chancen auf hohe Rankings!

Gute Themen findest du überall. Möglicherweise zeichnest du? Dann könntest du deine Werke herzeigen und anderen anhand von Tutorials helfen. Oder du programmierst und hilfst anderen, eine Programmiersprache zu begreifen.

Vielleicht möchtest du selbst neues lernen? Dann schreibe darüber! Du kannst nicht besser lernen, als wenn du darüber schreibst. Das wird uns längst in der Schule gelehrt — auch wenn es uns nicht immer Spaß bereitet hat … Physik … Aber es hilft!

Deshalb: Lernst du das Programmieren, schreibe darüber Tagebuch! Erstens siehst du, wo dein Können momentan liegt und zweitens lernen andere aus deinen Fehlern. Das mögen interessierte Leser! Und genauso kannst du es mit jedem anderen Thema handhaben.

Fällt dir nichts ein? Hier eine Liste wie du deine Nische findest, mit Dingen, die du als Nische nutzen könntest:

  • Trends Beispiele: Ökostrom, Windows Phone.
  • Leidenschaft Beispiele: Theater spielen, Bücher lesen, Tanzen.
  • Ängste Beispiele: Schule, Sozialleben, Menschen ansprechen.
  • Probleme Beispiele: Kaputte Gegenstände (bspw.: Fahrräder, Smartphones usw.).
Wie du deine Nische findest (Google Trends)
Wie du deine Nische findest: Mit Google Trends. (Bild: Google Trends / Blogkurs)

Das sind vier Hauptkategorien, die jede Menge Nischen beinhalten. Sei einfach kreativ und du wirst finden, wonach du suchst! Ansonsten kann dir auch Google Trends helfen!

Wie du deine Nische findest – Keyword- und Suchvolumen-Analyse

Keywords, zu Deutsch Schlüsselwörter, sind wichtig: Immerhin sind es die Worte, die deine Leser in die Suchmaschine eingeben und dich finden!

Achtung: Heutige Suchmaschinen Nutzer geben nicht nur einzelne Schlüsselwörter ein; Im Gegenteil, sie geben ganze Suchphrasen ein!

Während man früher nach: ,,Torten Rezept“, gesucht hat, sucht man heute nach: ,,wie kann ich eine leckere Torte backen, die elegant aussieht?“ – Sprachsuche lässt grüßen! – Immer mehr komplexe Suchanfragen werden gestellt, nach denen du dich richten solltest!

Klar, viele suchen heute noch mit zwei-, drei-Wort-Kombinationen; diese sind meißt stark umkämpft, wie zum Beispiel “SEO Hilfe” – und deshalb kannst du hier nur schwer an Boden (Listenpunkten) gewinnen!

Eine Keyword- und Suchvolumen-Analyse lässt sich mithilfe eines einzigen Tools realisieren, dem Google AdWords Planer.

Google AdWords bietet einen Keyword Planer — der früher um Längen besser und nicht so abgespeckt gewesen ist. Mit Google AdWords sollen Werbekampagnen umgesetzt werden, davor darf man seine Keywords aber analysieren; natürlich kostenlos!

Ich zeige dir jetzt wie der Keyword Planer funktioniert, dass anhand eines Beispielprojekts über eBooks und dem Amazon Kindle Lesegerät.

Das Beispielprojekt nenne ich BuchKindle und überlege mir geeignete Keywords.

Da fallen mir sofort folgende Schlüsselwortphrasen ein: eBooks auf dem Kindle lesen, kostenlose eBooks bei Amazon, eBook Rezensionen, eBooks kaufen, eBooks lesen, neue eBooks 2015, eBooks für deinen Kindle.

Sieben Keyword-Phrasen, welche ich jetzt im “Keyword Planer für Suchvolumen” eingebe und für die ich mir jetzt eine Prognose ausgeben lasse.

Wie du deine Nische findest - AdWords
AdWords zeigt dir alles wichtige. (Bild: Google AdWords / Blogkurs)

Tada! Der Keyword Planer spuckt die Ergebnisse aus und ich kann sehen, welche Keywords sinn machen und welche nicht.

Die ersten vier sind such-relevante Schlüsselwörter, wobei das erste stark umkämpft wird. Dort tummeln sich die Platzhirsche — weshalb es vorerst nicht lohnenswert ist.

Die drei weiteren sind den Kampf wert und können mit genügend Durchhaltevermögen besetzt werden, zu mindestens die erste Seite der Suchergebnisse sollte drin sein!

Die restlichen drei Wortphrasen sind Neuland und nicht relevant — was nicht heißt, dass man sie nicht trotzdem nutzen kann.

Manchmal macht dies sogar Sinn: Du bist der Erste; falls sich die Suchphrase durchsetzt wirst du möglicherweise viel Traffic generieren.

Einen Versuch ist es immer wert!

Fazit

Lege dich auf ein Thema fest, etwas was dir Freude macht und dich begeistert. Ansonsten musst du dich für neuen Content echt bemühen! Du wirst dir selber, im wahrsten Sinne, in den Arsch treten müssen! Das bringt keinen Spaß. Also überlege dir: Was wird dich in Zukunft begeistern, bei welchem Thema bleibst du am Ball?

Anschließend suchst du dir die bestmöglichen Keywords zu deiner Nische heraus. Jedes Keyword sollte über Suchvolumen verfügen und nicht allzu stark umkämpft sein. Wortphrasen ohne Suchvolumen sind nicht schlecht, nutze sie mit und sei der Erste!

Hier klicken, um zum Teil 1 der Blog-Starter-Serie “Was einen Blog erfolgreich macht” zu gelangen.

Viel Erfolg!

Jetzt bist du dran! Wie fandest du den zweiten Teil der Blog-Starter-Serie? Hast du schon Erfahrung mit Google AdWords? Möglicherweise schaltest du sogar Anzeigen? Erzähle es uns jetzt in den Kommentaren!

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