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Rechte und Pflichten eines Blog-Betreiber

Rechte und Pflichten für Blog-Betreiber

Als Blog-Betreiber genießt du Rechte, hast aber auch Pflichten die du einhalten solltest; da es sonst sehr teuer werden kann. Welche Rechte und Pflichten du als Blog-Betreiber hast, erklärt dir dieser Artikel.

Vorweg: Ich bin weder Jurist, noch stellt dieser Artikel eine rechtskräftige Beratung dar. Alle hier angegebenen Punkte entstammen meinen eigenen Erfahrungen und erheben keinen Anspruch auf Richtigkeit oder sind Vollkommen.

Bloggen ist mit Rechten und Pflichten verbunden

Rechte und Pflichten für Blog-Betreiber
Wer Rechte hat; der hat auch Pflichten: Auch du als Blogger!
(Foto ©: Dennis Skley / Flickr by CC 2.0)

Bloggen ist leicht; Zu mindestens das Blog-Erstellen und schreiben von Inhalten – seien sie von minderer als auch recht guter Qualität.

Neben richtig guten Inhalten, die wichtig sind, spielen aber auch die Rechte und Pflichten eines Blog-Betreiber eine riesige Rolle.

Genau: Du als Blog-Betreiber genießt nicht nur Rechte – zum Beispiel deine Meinungsfreiheit – sondern hast auch deine Pflichten; und diese sind am besten einzuhalten. Denn sonst kann der Spaß am Schreiben richtig teuer werden.

Blog Kurs gibt dir Tipps zu Rechte und Pflichten eines Blog-Betreiber.

Die Pflichten eines Blog-Betreiber

Das Impressum

Die Impressumspflicht für Webseiten besteht seit 1997 und verpflichtet jeden Webseitenbetreiber dazu, ein Impressum mit Anschrift bereitzustellen.

Die Anschrift muss folgendes enthalten:
1. Name des Verantwortlichen (Redaktuer der Inhalte)
2. Adresse des Verantwortlichen
3. Kontaktmöglichkeit mit den Verantwortlichen
4. Wenn Einnahmen bestehen: Umsatzsteuer-Identifikationsnummer angeben.

Die Impressumspflicht ist fest im Telemediengesetz (TMG) sowie Staatsvertrag über Rundfunk und Telemedien (RStV) verankert. Für uns Blogger sind hierbei die Paragraphen §5 TMG und §55 RStV von besonderer Bedeutung.

Hiervon unberührt bleiben Blogs, die für persönliche und familiäre Zwecke verwendet werden. Also dessen Inhalte sich an den Familien- oder Freundeskreis richten. Diese dürfen ganz anonym ins Netz eingestellt werden.

Hier findest du einen Impressum-Generator!

Die Datenschutzbestimmungen

Datenschutz ist in Deutschland ein ernstes Thema und sollte genauso ernst von dir verfolgt werden!

Schließlich möchtest du ja auch erfahren welche Daten von dir gesammelt werden, und zu welchen Zweck dies geschieht.

Was viele nicht wissen ist: In der Datenschutzerklärung reicht nicht bloß die Angabe von Daten die seitenintern erhoben werden – also von dir.

Nein, sie (die Datenschutzerklärung) muss auch Auskunft über die Datensammlung Dritter enthalten, also: Google Analytics, Facebook Like-Button und Twitter Share-Funktion; Google Plus-Button und allen weiteren Plugins und Social Network Buttons die deine Seite einsetzt, müssen in der Datenschutzerklärung benannt werden.

Hier kommst du zum Datenschutzbestimmungen Generator!

Wer jetzt gerade müde lächelt, der sollte sich folgendes auf der Zunge zergehen lassen:

Bei Zuwiderhandlung

  •  Erwarten dich Abmahnungen durch Mitbewerber (also andere Blogger) und dies kann schon echt teuer werden!
  • Bußgelder durch Gerichte und die betragen mal eben bis zu 50.000 Euro!
  • Freiheitsstrafen

Also Strafen die echt weh tun und eigentlich so ziemlich unnötig sind – sofern man sie sich einfängt! Also kümmere dich bitte um ein Impressum und eine Datenschutzerklärung; dann bist du auf der sicheren Seite!

Die Rechte eines Blog-Betreiber

Die Meinungsäußerungsfreiheit

Die Meinungsäußerungsfreiheit, umgangssprachlich Meinungsfreiheit oder Redefreiheit, gewährleistet das Recht zur freien Meinungsäußerunh in Wort, Schrift und Bild sowie allen weiteren Mitteln die der Kommunikation dienen.

Die Meinungsfreiheit erlaubt dir deine eigene Meinung zu bilden, und diese frei zu äußern – sofern du nicht die Rechte oder Ehre anderer verletzt. Außerdem darf dir der Staat deine Meinung nicht verbieten oder sie gar zensieren.

Die Meinungsfreiheit ist sogar in unseren Grundgesetzt fest verankert:

Art. 5 Abs. 1 GG (verkürzt):

„(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten […] Eine Zensur findet nicht statt.“

Eine super Sache und:

Die Meinungsfreiheit ist unser wichtigstes Gut und sollte daher von jeden verteidigt und gewahrt werden.

Das geistige Eigentum

Jetzt zum Zweit Besten Recht eines jeden Erschaffers: Das Geistige Eigentum. Es schützt unsere immaterielle Werke (Als Beispiel Bücher, Lieder und so weiter), also Dinge die durch kreative Leistung entstehen.

Dadurch brauchst du deine Inhalte nicht extra schützen lassen, was sonst mit hohen Kosten verbunden wäre, sondern hast die Rechte gleich nach Erstellung beziehungsweise bereits beim Erschaffen inne.

Eine genauso super Sache das Geistige Eigentum; Auch wenn es von vielen kritisiert wird – das sind meidt aber diejenigen, die gerne von allem eine „Sicherungskopie“ herstellen möchten …

Fazit

Bei Gesetzen und dergleichen kräuseln sich mir die Nackenhärrchen; zum einen muss man viel Zeit aufwenden, um durch die Gesetzestexte hindurchzusteigen; zum anderen bedarf es immer einer Menge Recherchearbeit – aber das ist es wert!

Immerhin wissen wir jetzt auf welche Pflichten wir achten müssen und welche Rechte wir genießen dürfen.

Hast du noch mehr Tipps zum Thema die uns Anregen? Oder habe ich etwas vergessen? Dann ab in die Kommentare damit!

1 Kommentar zu “Rechte und Pflichten eines Blog-Betreiber

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