Blog Tipps

5 Blog-Anfängerfehler, die es zu vermeiden gilt

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Blog-Anfängerfehler sind völlig normal und passieren jedem einmal; dir wie auch mir. Trotzdem ist es klasse, wenn wir manche Fehler nicht begehen, sondern im Vorhinein den Fehlern ausweichen können. Zum Beispiel durch gut gemeinten Rat; und genau 5 Stück davon, bekommst du jetzt!

1. Blog-Anfängerfehler: Keinen WordPress Untertitel

Es gibt WordPress Themes, die keinen Untertitel anzeigen — zum Beispiel das Theme meiner Seite hier.

Manch einen trifft da schon mal der fatale Geistesblitz: „Wenn der Untertitel nicht angezeigt wird, dann brauche ich den erst gar nicht anzugeben!“

Das ist falsch! Und diesen Fehler solltest du nicht begehen. Er kostet dich immerhin wertvolle Zeit in der Suchmaschinenoptimierung. Denn: Google und die anderen Suchmaschinen indexieren nicht nur deinen Titel, sondern deinen Untertitel gleich mit. Ob er angezeigt wird oder nicht — das ist völlig Banane.

Den Untertitel kannst du unter „Einstellungen / Allgemein“ angeben.

Falls dich interessiert, was ansonsten passiert: Gebe bei Google „Just Another WordPress Site“ ein; und lehne dich zurück.

Haufen von Fehltritten, auf hunderten Seiten..

2. Blog-Anfängerfehler: Themenwahl ignorieren; sich übernehmen – oder: Die Regel der Eins

Inspiration
Themenwahl sollte gut überlegt sein {Quelle: © DeathStock)

„Halte dich an die Eins“ ist ein guter Rat an euphorische Blog-Starter; denn nicht wenige von ihnen, nehmen sich selbst den Spaß am Bloggen. Oder überfordern sich gar!

Das liegt nicht nur am Bloggen selbst: Klar, Bloggen ist Arbeit. Sogar harte Arbeit und beansprucht viel Zeit; andererseits ist es ein Lifestyle; eine Aufgabe und ein schönes Hobby. Also wie können sich Manche daran überfordern?

Ganz einfach: Sie halten sich nicht an die Regel der Eins. Sie gründen nicht nur einen Blog, sondern Zwei, Vier und noch mehr! Tatsächlich versuchen sie, jeden einzelnen (Blog) mit Content zu befüllen!

Ein, Drei oder Sechs Monate geht es gut; aber dann? Dann schwindet die Euphorie. Und statt Traffic reichen Oasen, erschaffen sie bloß Wüste für Wüste — womit das Daten-Nirwana weiter wächst.

Genauso steht es mit der Themenwahl: Wer einen Lifestyle Blog betreibt, sollte nicht dauerhaft, am besten gar nicht, von Web-Nachrichten berichten. Es irritiert den Leser, macht Google wuschig und führt auch sonst zu nichts. Deshalb bleibe immer bei deinem Thema, deiner Nische.

Befolge die Regel der Eins:

  • Ein Blog
  • Ein Thema

Fühlst du dich bereit, und hast dein Rhythmus gefunden: gründe ruhig einen weiteren Blog; davor konzentriere dich aber bitte auf dein Hauptprojekt.

3. Blog-Anfängerfehler: Keine Blog About-Seite

Blogs ohne About-Seite sind unbeliebt. Ersten: erfährt der Leser nicht, was ihn auf deinem Blog erwartet, zweitens: Erfährt der Leser nichts über dich.

Kein Leser wird deinem Blog folgen, ohne vorher genau zu wissen, was ihn in Zukunft erwartet. Oder nicht weiß wer du bist und wie du aussiehst.

Daher nutze eine About-Seite.

Wichtig: Die About-Seite handelt niemals hauptsächlich von dir! Erzähle dort von deinem Projekt, seinen Vorteilen für den Leser und dann etwas von dir — bitte mit seriösen Bild (kein Suff, keine Kippe, keine Party — sondern am Schreibtisch, draußen oder sonst wo).

Zeige unbedingt dein Gesicht! Stehe hinter deinen Worten; und die Leser werden ihnen mehr Glauben schenken, als wenn du Anonym bleibst.

Und mach Werbung für deinen Newsletter!

Schau dir die About-Seiten anderer Blogger an; suche dir gute Beispiele, und versuche sie nachzuahmen.

4. Blog-Anfängerfehler: Keine Social Media Signale

Social Media Signale sind zwar keine Ranking-Faktoren, aber dienen deiner Reichweite ungemein! Wenn andere über dich in Sozialen Netzwerken sprechen, dann bist du ein Thema.

Du hast: Reichweite. Einfluss. Leser.

Sprechen sie nicht über dich, dann kennen sie dich noch nicht.
Das musst du ändern! Werde aktiv. Melde dich bei Twitter und Facebook an; auch Google Plus lohnt sich — vor allem zum Netzwerken mit Bloggern. Sprich über dich und deinen Blog.

SEO-Plugin Redirection (Quelle: WordPress.org)
Die Reichweite macht’s (Quelle: Redirection / WordPress.org)

5. Blog-Anfängerfehler: Kein Impressum; kein Datenschutz

Kein Impressum und keine Datenschutzerklärung sind nicht nur Zeichen von minderen Trust (Vertrauentwürdigkeit), sondern ein Verstoß gegen geltende Gesetze — sofern du in Deutschland, Österreich oder der Schweiz lebst.

Deshalb richte dir ein Impressum mit Datenschutzerklärung ein. Mehr dazu in meinem Beitrag: Rechte und Pflichten eines Blog-Betreiber.

Danke für dein Interesse! Weist du was mich freuen würde? Es würde mich freuen, wenn du diesen Artikel „Blog-Anfängerfehler“ mit deinen Freunden oder Followern teilst.

Vielen Dank für deine Unterstützung! Bis bald.

  1. Hallo, Punkt 4. Sozial Media finde ich fast am Wichtigsten ;-) Hier bevorzuge ich trotzdem Google+ noch eher, da es übersichtlicher und einfacher ist, aber Geschmacksache!
    Wieder tolle Punkte.
    Liebe Grüße

    • Hey, mit Google Plus gebe ich dir recht, es ist super – mir auch lieber als Facebook. Aber seine Zielgruppe sucht man dort eher vergebens.

      Mit Twitter erreicht man da schon mehr Reichweite. Aber wie du schon geschrieben hast: Alles eine Frage des Geschmacks.

      Dankeschön.

      Gruß

      Hendrik

      • tanjagammer

        Mit Twitter habe ich mich noch nie befasst..hm, vielleicht sollte ich mal! Schönen Adventsonntag

        • Es wird sich ganz bestimmt positiv auswirken. Verwende Twitter ruhig mit einem automatischen WordPress-Plugin wie „Revive Old Posts“. Bei Gelegenheit darfst du deinen Twitter Namen gerne dalassen. ;)

          Danke dir, den wünsche ich dir auch.

  2. Pingback: WordPress-Fehler, die deinem Blog das Genick brechen

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