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7 Todsünden, die deinen Blog umnieten

Spam ist unbeliebt

Todsünden. Das sind Sünden die niemand tun sollte und die auf niemals und auf keinen Fall verziehen werden – so in etwa steht es in der Bibel (6:16-19) geschrieben.

Wie im kirchlichen Leben, so gibt es auch im Leben als Blogger 7 Todsünden; die du niemals begehen solltest, da sie sonst deinen Blog umnieten.

Alle Sieben Todsünden sind aus dem wahren Netzleben gegriffen und werden auch dir bekannt vorkommen. Immerhin trifft man Verstöße gegen sie immer, und immer wieder an.

1. Spam

Spam ist unbeliebt
Spam ist nicht bloß als Schulterfleisch des Schweins bekannt; Nein, es gibt ihn auch im Netz — und dort ist er so ziemlich unbeliebt! (Bild © Susan Sermoneta / Flickr – CC 2.0)

Nichts im Netz ist verpönter und verhasster als Spam. Spam trifft man im Digitalen Raum nahezu an jeder Ecke an.

Morgens im Mail Client in Form von Viagra Werbung, Mittags im Forum in Form von noch mehr Viagra Werbung und Abends auf Facebook in Form von Werbung für Penisärzte – Spam ist allgegenwärtig, und ja: scheinbar ist das Internet Viagra und Penis besessen …

Da Spam echt nervt, lass es gleich bleiben und verhindere, dass deine Leser sich von dir „zugespammt“ fühlen.

Schicke niemanden via eMail oder Privatnachricht unaufgefordert deinen Domainlink. Niemals; auch wenn du es nur gut meinst!

Nutze Twitter und Facebook, dort teilst du deinen Content unter verschiedenen Hashtags: #bloggen, #blogger, #blog, #wordpress, etc.

2. Diebstahl

Stehle keinen Inhalt von anderen Seiten! Copy & Paste scheint im ersten Moment verlockend, da es schnell und präzise funktioniert, aber helfen wird es dir nicht.

Ganz im Gegenteil! Es wird dir zum Verhängnis.

Diebe werden im Netz, gneauso wie auf der Straße, geächtet und angeprangert. Und genau das kann mit deinem Blog geschehen – einmal den Ruf verloren, und du kannst es vergessen!

Deshalb:

  • Stehle keine Inhalte durch Copy & Paste
  • Verwende keine Bilder anderer, außer du hast die Erlaubnis (am besten schriftlich, oder durch eine Lizenz)
  • Lässt du dich inspirieren, gebe eine Quelle an.

3. Quelle

Map des Netzes: Quellen über Quellen ... vergiss sie nicht! (Bild © Steve Jurvetson / Flickr - CC 2.0)
Map des Netzes: Quellen über Quellen … vergiss sie nicht! (Bild © Steve Jurvetson / Flickr – CC 2.0)

Wie eben erwähnt:

  • Was du nicht selber erdacht hast
  • Was du nicht selber geknipst hast
  • Was du nicht durch erlerntes, sondern gelesenes aufgenommen hast (besonders Inhalte aus Pressenachrichten)

= musst du mit einer Quelle versehen, also am besten einen Link auf den Ursprung setzen. Idealerweise bittest du den Autoren/Fotografen/Erdenker vorher noch einmal um Erlaubnis, ob du sein Material verwenden darfst.

4. Nachrede

Du kennst es sicher noch aus der Schule oder sogar aus dem Job: Jemand verbreitet hinter deinem Rücken die abenteuerlustigsten Gerüchte über dich …

Das ist nicht bloß fies, sondern auch üble Nachrede. Niemand mag es, wenn über ihn Gerüchte verstreut werden.

Also lass es bleiben! Wie im Leben außerhalb des Netzes: Sprichst du übel über andere, sprechen andere übel über dich.

Außerdem wird man dich ziemlich schnell meiden.

Also mach anderen eine Freude: Schreibe ihnen Komplimente, bedankt euch für deren tollen Inhalten.

Ehe du dich versiehst, wird das Gute auf dich zurückkommen.

5. Egoismus

Du kennst bestimmt solche Menschen die ständig an sich denken; solche richtigen Ich-Menschen, oder?

Und ich sage es dir: Niemand ist unbeliebter als Ich-Menschen; also sei keiner!

Teile die Inhalte anderer! Sei es auf Twitter, Facebook oder auf deinem Blog.

Kommentiere andere Blogs, verteile mal ein Like oder teile den gesamten Inhalt — dein Gegenüber freut sich und wird dir gleiches tun, außerdem kostet es nichts.

Deshalb: Ich-Menschen sind nicht smart, sondern unbeliebt; also sei keiner!

6. Verstellen

Sich zu verstellen macht weder dich, noch sonst wen glücklich – außerdem merken es andere recht schnell, wenn eine Person sich zu verstellen versucht.

Lass es sein und verstell dich nicht; sei du und denk dran: Jeder, auch du, ist besonders und einzigartig; jeder hat seine Macken, und genau daraus kristallisiert sich doch erst das Schöne an einer Person – oder etwa nicht?

7. Geld

Geld allein macht nicht glücklich  — und aus dir noch lange kein Blogger! (Bild © Henry Herkula / Flickr - CC 2.0)
Geld allein macht nicht glücklich — und aus dir noch lange kein Blogger! (Bild © Henry Herkula / Flickr – CC 2.0)

Wer zu Bloggen beginnt und bloß Dollar-Zeichen in den Augen hat, der wird nicht ernst genommen und schon gar nicht gelesen.

Gut. Bei den Zeitungen und Zeitschriften mag es klappen; aber die informieren ja auch mit aktuellen Geschehen.

Deshalb: Bloggst du nicht aus überzeugung, sondern aus Geldgeilheit, merken dies Leser und sind schneller weg, als dass in China ein Sack Reis umgefallen ist.

Daher wähle ein Thema das dich interessiert und nicht weil du viel Geld oder Traffic erwartest!

Das waren die 7 Todsünden, die deinen Blog umnieten; Kein Leser dieser Welt möchte einem Arsch helfen — außer es handelt sich um ein lustiges Popöchen. Vermeide den Gebrauch einer dieser Todsünden, dein Blog und deine Leser werden es dir danken!

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6 Kommentare zu “7 Todsünden, die deinen Blog umnieten

  1. Tolle 7 Todsünden ;-) wenn man das so sagen kann *gg*
    Schönen Adventabend noch

    • Hallo Tanja,

      willkommen auf Blogkurs und entschuldige mir bitte meine späte Antwort! Freut mich sehr, dass dir „7 Todsünden“ gefallen hat! Und vielen Dank für deinen Lesewillen und deinen Kommentar!

      P.S: Das Kreative Eck „Küchengeflüster“ auf deinem Blog gefällt mir, sehr schöne inspirierende Ideen für das nächste Frühstück mit Freunden! Cool.

      Bis Bald!

      Hendrik

      • Danke Hendrik,
        es freut mich immer wenn jemand fündig wird auf meinen Blog. Ich bin ja noch etwas neu im „Geschäft“ und daher sind die Todsünden eine gute Stütze.
        Man erlebt auch im Netz und Gruppen so manches wo deine Auflistung nicht schaden würde *gg*
        Liebe Grüße
        Tanja

        • Merkt man deinem Blog gar nicht an, dass du erst seit April (laut deinen ersten Einträgen) am Bloggen bist. Und es freut mich, wenn ich anderen helfen kann! Vielleicht nennst du mir mal diese Gruppen, dann statte ich denen mal ein Besuch ab. :)

          Gruß

          Hendrik

          • Hihi die tummeln sich auf FB dem großen Irrennetz rum ;-)
            Ja Ende April bei blogspot angefangen, und seit Oktober bin ich auf meine eigene Domain umgezogen, da ich doch freier bin in der Gestaltung und Handhabung.
            Schönen Abend noch

          • Ah, ja das gute alte Facebook, wie man es eben kennt. Klar, Selberhosten ist immer am besten — auch wenn es mehr Arbeit bedeutet.

            Den wünsche ich dir auch! Bis dann.

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