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6 Tipps, um als Blog-Starter bessere Inhalte zu liefern

6 Tipps, um als Blog-Starter bessere Inhalte zu liefern

Ein Blog lebt von seinen Inhalten; und genau deshalb solltest du meine Folgenden 6 Tipps, um als Blog-Starter bessere Inhalte zu liefern, beachten. Hier gebe ich dir Beispiele und Vorschläge für bessere Inhalte durch die Wahl deines Themas, Bilder und Struktur; durch Satzzeichen. Mehr in den Folgenden 6 Tipps.

Viele der hier gezeigten Tipps könnte man vielen Bloggern an die Hand reichen, denn immer wieder sieht man gewisse Wiederholungsfehler – und Wiederholungstäter! Mit den Folgenden 6 Tipps, um als Blog-Starter bessere Inhalte zu liefern.

  1. Die Wahl deines Themas

Inspiration
Themenwahl sollte gut überlegt sein {Quelle: © DeathStock)

Ein großes Problem vieler Blog-Starter ist die Verzettlung. Sie verzetteln sich in vielen Themenbereichen und fordern damit ihre Leser heraus, denn: Möchte der Leser eines eigentlichen Tech-Blogs wirklich Inhalte über Fashion lesen? Wohl eher nicht! Oder möchtest du etwa in einem Zauberer-Roman plötzlich mit außerirdischen Invasoren konfrontiert werden? Eher nicht.

Denn eigentlich: Beginnen wir doch mit dem Bloggen weil wir etwas über unsere Interessen erzählen oder neue Dinge erlernen wollen!

Deshalb solltest du das Thema deines Blogs sorgfältig auswählen und niemals nach Aussichten auf den besten Verdienst oder das größte Suchvolumen wählen — außer du kannst dir schon jetzt Texter leisten!

Also wähle einen Themenbereiche der dich:

  • Interessiert und in dem du dich bereits auskennst
  • Interessiert und in dem du etwas lernen möchtest (beispielsweise dem Programmieren)

Und nicht:

  • Wo du die besten Möglichkeiten für Gewinn witterst
  • Wo du das größte Suchvolumen erwartest
  1. Versuche dich kurz zu halten

Der heutige Durchschnittsleser liest kaum noch zu Unterhaltungszwecken, sondern um sich zu informieren – und diese gesuchten Informationen möchte er auf den ersten Blick finden!

Wieso? Das wirst du am besten an dir selbst beobachten: Jedes Mal wenn du einen Artikel liest, wirst du nicht den ganzen Artikel lesen, sondern den Text nach den Informationen scannen die du suchst. Und genauso gehen alle anderen Leser vor.

Deshalb solltest du dich auf das wesentliche konzentrieren: Stellst du eine Webseite vor so spielen dessen Eigenschaften und Nutzen eher eine Rolle, als der Programmiercode der diese zum Laufen bringt. Also halte dich kurz.

  1. Struktur schaffen

Dein Text kann noch so informativ sein, doch wenn er leserlich schlecht aufbereitet ist, wird er die Leser mehr verschrecken als anziehen. Aus diesem Grund musst du für Struktur in Form von Überschriften und Zwischenüberschriften sorgen; damit steigerst du die Lesbarkeit und kommst den Scanner-Lesern entgegen.

Weitere tolle Möglichkeiten für Struktur bieten Aufzählungen durch Zahlen oder Bindestrichen. Auch kannst du auf mehr Satzzeichen als Punkt (.) und Komma (,) setzen, denn die deutsche Grammatik bietet dir die Folgenden weiteren Satzzeichen:

Das Kolon oder der Doppelpunkt (:)

Mit dem Doppelpunkt bereitest du den Leser auf eine wörtliche Aussage, einer Aufzählung oder einen Zitat vor – letzteres kennst du sicherlich aus der Zeitung, wenn über Politiker und ihren Aussagen berichtet wird.

Beispiel:

Bundesminister Alfred Politiker äußerte sich wortkarg zum Thema Internetzensur‘:‘ „Da möchte ich gerade keine Aussage zu treffen.“

Das Semikolon oder der Strichpunkt (;)

Wird weniger genutzt und sollte dir hier im Text bereits über den Textfluss gelaufen sein. Er dient der Worttrennung und ersetzt sowohl das Komma; als auch den Punkt. Dabei ist er stärker als ein Komma und schwächer als ein Punkt. Er eignet sich besonders für eine große Ansammlung von Aufzählungen. Das Semikolon wird auch für die Trennung von Sätzen genutzt, genauso wie das Komma.

Beispiel:

Als Blogger beschäftigt man sich mit Content schreiben, SEO Optimierung und Kontakte knüpfen; Twitter, Facebook und Google Plus.

Der Blogger schrieb einen Artikel; der wurde aber nicht fertig.

Der Halbgeviertstrich oder auch Gedankenstrich (— | Windows: ALT + 0150)

Der Gedankenstrich findet hier viel Anwendung – und gibt den Sätzen ein gewisses Etwas. Denn mit ihm sieht der Leser: Der Schreiber lässt mich mit seinen Sätzen nicht zurück; sondern denkt weiter – denke ich. Außerdem kann er das Komma ersetzen.

Beispiel:

Du hast wohl recht – aber ich habe meine eigene Meinung.

Aber Vorsicht: Die Satzzeichen sollen für Abwechslung sorgen und nicht das wichtige Wort in den Hintergrund drängen; also nutze sie Gewissenhaft.

  1. Vergiss niemals die Quelle

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Niemals die Quelle vergessen – oder es kann teuer werden (Quelle: © DeathStock)

Viele Blog-Starter vergessen es und betrachten es als unwichtig – die Rede ist vom Urheberrecht. Das Urheberrecht ist ein schwieriges Thema über das sich viele Blogger, Richter und auch Politiker den Kopf zerbrechen.

Wichtig ist zu wissen: Nicht alles im Netz ist kostenlos oder steht zur freien Verfügung; also sei stets vorsichtig mit Medien und Texten die du im Internet findest und verwenden möchtest.

Achte immer auf die Lizenz. Medien unter einer Common Licence darfst du in der Regel verwenden, dennoch gibt es auch dort Regelungen, die der Ersteller vorgibt. Meist wird eine Quellenangabe gefordert; also einen Link zur Webseite oder Profil des Urhebers. Auch wenn du dich durch Artikel anderer Blogger inspirieren lässt, so ist eine Quellenangabe wünschenswert.

Also immer:

  • Bei Informationen durch fremde Inhalte einen Quellenverweis anmerken
  • Bilder-Quellen angeben (außer der Urheber verlangt dies nicht)

Bei Missachtung der Urheberrechte kann es zu teuren Abmahnungen kommen. Und ich warne euch auch vor Bilderdatenbanken wie Flickr; unter den freien Bildern können sich immer Dateien finden, die vom eigentlich Urheber gar nicht freigegeben wurden sind.

Hier gilt nämlich das Sprichwort: „Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.“

  1. Nutze Bilder

Was ist wichtiger als dein Text? Bilder! Bilder dienen als Aufhänger und Einfänger der Leser. Jeder Leser, auch du, schauen sich in Zeitung, Zeitschrift und Internetartikel zu aller erst die Bilder an.

Sie bereiten den Leser auf den folgenden Text vor und erzählen bereits über den Inhalt, die Geschichte und Stimmung des Textes. Daher musst du mit den Einsatz von Bilder im Content vorsichtig sein und nach Stimmung, die die Worte erzeugen sollen, wählen. Ein Patentrezept gibt es hierfür nicht, also probiere rum!

Die Webseite AllTheFreeStock bietet dir kostenlose und lizenzfreie Bilder, die du für deinen Content nutzen darfst.

  1. Nutze „magische“ Headlines

6 Tipps, um als Blog-Starter bessere Inhalte zu liefern
Headlines sind neben den Bildern der Blickfänger und „Lust auf mehr“ Macher Nummer 1 (Foto © John Ragai / Flickr Lizenz: CC By 2.0)

Nachdem dein Artikelbild Hunger auf mehr gemacht hat, wird sich der Leser über deine Headline – die Überschrift – hermachen; und hier musst du professionell vorgehen! Bevor du dir sorgen machst: Überschriften finden ist keine Kunst, sondern eine Wissenschaft.

Bei Headlines muss du beachten:

  • Sie muss informieren
  • Den Inhalt widerspiegeln
  • Darf keine falschen Versprechen tragen oder Hoffnungen machen
  • Muss zum weiterlesen anregen

Beispiele:

Wie du (etwas bekommst wie Sachen oder Eigenschaften):

  • Wie du mit Bloggen reich wirst
  • Wie du deinen Tag spannender machst
  • Wie du ohne Arbeit einen Blog führst
  • Wie du klüger wirkst

Was ist an der Wie Du-Überschrift so toll? Sie verspricht automatisch einen Nutzen und zwingt dich einen zu liefern.

X Tipps um/für (Ergebniss):

  • 3 Tipps, um mehr Leser zu gewinnen
  • 7 Wege, für deine Marketing-Strategie
  • 9 Gründe, für den Fleischverzicht

So genannte List Posts funktionieren immer, da sie ein Versprechen liefern und mit wenig Zeitaufwand zu lesen sind. Ob du nun 2, 3 oder 20 Tipps wählst – das ist völlig egal.

Das waren meine 6 Tipps, um als Blog-Starter bessere Inhalte zu liefern.

Falls ich dir helfen konnte, würde ich mich über deine Hilfe freue; Teile doch bitte diesen Beitrag mit deinen Freunden! Dankeschön.

1 Kommentar zu “6 Tipps, um als Blog-Starter bessere Inhalte zu liefern

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