Evernote: Digitales Notizbuch für Blogger

Icon in grün und die Silhouette eines Dickhäuters – Oder: Wie aus einer Mücke einen Elefanten machen? Ganz Einfach: Mit Evernote schaffst auch du es! Mit diesem Tool gestaltest du dir deinen Blogger-Alltag, veröffentlichst Artikel und vieles mehr …

  • Das ist Evernote: Ein digitales Notizbuch mit vielen coolen Funktionen für Kreative und Web-Worker.
  • Wie ich Evernote nutze: Notizen, ToDo’s, Erinnerungen und mehr.
  • Die Sentinote-Brücke: WordPress-Artikel direkt aus Evernote heraus publizieren. PLUS: Mini-Anleitung.

Notizbücher besitze ich so einige; seit Jahren. Dutzende voll und genauso viele unbeschrieben. Im Alltag beschrieb ich genau zwei: Eines für den Schreibtisch und ein weiteres für Unterwegs — und genau hiermit begann das Drama!

 

Ich sehe was, was du nicht siehst und es ist: Grün. Grau. 'Elefantig'; #Evernote! Klick um zu Tweeten

Evernote: Das digitale Notizbuch

Evernote App Interface

Evernote unterstützt viele Dateien (Bild: Blogkurs/App)

Vor etwa mehr als zwei Jahren entdeckte ich Evernote für mich. Das hatte mit meiner Unlust an analogen Notizbüchern zu tun, von denen hatte ich die Schnauze gestrichen voll! Immer wieder wechselte ich zwischen Notizbuch Eins und Zwei, hin und her.

Okay. Ich hätte auch bloß eines verwenden können. Aber dann wäre die Chance gigantisch gewesen, dass ich mein Notizbuch vergessen würde. Deshalb schrieb ich immer in zwei.

Denn das Chaos ist meiner Person oft nicht fern; mir als kreativer Chaot und Querdenker.

Also kam es immer öfter vor: Notizen die ich brauchte, hatte ich nicht in dem Büchlein, welches sich in meiner Tasche befand. Andersherum gab es dieses Problem nicht, außer ich ließ meine Jacke mal wieder woanders liegen.

Eine Freundin, der mein Ärger nicht verborgen geblieben war, gab mir dann einen entscheidenden Anstoß: „Wieso verwendest du nicht einfach dein Smartphone?

Nun, wieso eigentlich nicht? Ihr Tipp brachte mich ins grübeln. Immerhin hatte sie recht: Ich besaß ein Smartphone.

Sogar ein ziemlich gutes; doch ich war nie von dieser virtuellen Tastatur überzeugt.

Das Tippen gab mir nicht dieses Gefühl wieder, wie ich es empfand, wenn ich auf Papier schrieb. Ebenso fehlte das kratzende Geräusch der Feder, die auf der rauen Oberfläche umher fuhr -welches für mich übrigens ähnlich entspannend klingt wie das Surren eines Föhns.

Evernote App Interface Tags

Evernote bietet Tags, damit können Notizen besser zugeordnet werden. (Bild: Blogkurs/App)

Aber ich wollte es versuchen: Mein Smartphone war qausi immer dabei. In der Hosentasche, auf dem Nachtschrank — oder in meiner Hand.

Also machte ich mich auf die Suche: Ich klapperte den Google PlayStore ab, durchsuchte die unendlichen Weiten der App-Angebote und fand nach etlichen Stunden schließlich Evernote.

Anfangs fühlte ich mich von den etlichen Funktionen erschlagen. Heute sind es sogar noch einige mehr geworden, außerdem sind viele Einschränkungen aus der Free-Version (ja, es gibt Premium-Funktionen, später mehr!) gelockert worden — und das finde ich vom Evernote-Team extra vagant!

So durften Free-User damals bloß beschränkt viele Notizbücher besitzen. Fünf waren das, wenn ich mich jetzt recht erinnere — heute scheinbar so viele, wie jeder mag.

Das Multi-Funktion-Notizbuch Evernote bietet dies alles:

  • Notizbücher: Es dürfen Notizbücher für jeden Anlass erstellt werden; beispielsweise für die Schule, Arbeit oder Tagesablauf.
  • Tags: Du kennst doch die Tags aus WordPress, um die Artikel genauer zu kategorisieren? Sowas gibt es auch in Evernote.
  • Team -Arbeit und -Chat: Du kannst deine Dokumente im Team bearbeiten und gleichzeitig mit ihm kommunizieren!
  • ToDo’s beziehungsweise Erinnerungen: Mit Evernote kannst du dir ToDo’s zum Abhacken anlegen. Prickelnd: Du kannst dich an diese sogar erinnern lassen oder ganze Artikel in eine Erinnerung verfassen!
  • Evernote Web-Clipper: Dieses Chrome-Plugin schneidet für dich ganze Artikel aus einer beliebigen Webseite und speichert diesen im Notizbuch deiner Wahl; auch mit der mobilen App möglich!
  • Multi-Plattform: Evernote gibt es für Android, Windows sowie Linux; als auch für iOS-Geräte. Sogar im Webbrowser lässt es sich nutzen! Das fantastische? Du hast deine Notizen immer und über all (Internet vorausgesetzt) deine Notizen griffbereit!
  • Text-Struktur: Texte können einfach als Fett, Kursiv, Durchgestrichen und so weiter markiert werden.
Evernote PC Interface (Bild: Blogkurs/PC)

Evernote PC Interface (Bild: Blogkurs/PC)

Die Premium-Version bietet:

  • die Offline-Nutzung der Notizbücher
  • verbesserte Suchfunktion
  • höheren Upload-Traffic
  • und Passwortschutz für die App.

Die Preise sind fair: Entweder 5 Euro den Monat oder 40 Euro das Jahr.

Evernote WorkFlow: So einfach schreibe ich Blog-Artikel mit Evernote und Sentinote

Aktuell: Meine Notizbücher setzen Staub an, nutzen tue ich diese selten; dann, wenn ich mein Smartphone zuhause lasse.

So gestehe ich: Ich mutierte zum Evernote Hardcore-User.

Mit Evernote organisiere ich meinen Alltag: Ich schreibe ToDo’s für Schule und Arbeit. Freizeit. Hobbys. Und für Blogkurs.

Die ToDo’s sind gleichzeitig mein Kalender; denn ich kann sie mit Erinnerungen versehen – und in diese sogar ganze Artikel quetschen!

Entdecke ich mit meinem Webbrowser (Ob Computer oder Smartphone) etwa interessante Inhalte, dann schneide ich sie via Evernote Web-Clipper aus oder verschiebe den Inhalt via Teilen-Funktion in die Evernote App. Perfekt für die Recherche und perfekt als „Read-Later“-Option — mit Erinnerungsfunktion!

Selbst für das Speichern wichtiger Dokumente und Belege hält Evernote her: Zum Teufel mit OneNote, Dropbox und Google Kalender; eine App wie Evernote reicht völlig aus. Es bringt quasi die Funktionen aller Drei mit sich. Ich nenne es gerne: Ein Drei-Mal-Eins-Menü zum Mitnehmen.

Was will ich mehr? Selbst meine Blog-Artikel kann ich direkt aus Evernote heraus publizieren. Wie, möchtest du erfahren? Das zeige ich dir jetzt!

#Evernote vereint viele Dienste in einer App: #Notizbuch, #Terminkalender, #Cloud ... Klick um zu Tweeten

Senitnote: Notiz direkt in WordPress publizieren

Im WordPress Plugin-Store gibt es das Plugin namens Sentinote. Damit kann das eigene Evernote-Konto mit dem WordPress-Blog verbunden werden. Anschließend lassen sich Notizen direkt publizieren oder als Entwürfe zwischenspeichern.

Perfekt!

Kein mühsames Copy & Past, sondern einfach via Tags und erstellten Notizbuch nach WordPress exportieren.

Dank Markdown-Unterstützung lassen sich die Artikel strukturieren.

Hier eine Mini-Anleitung:

1. Downloade dir das Sentinote Plugin, dazu im WordPress-Dashboard unter Plugins -> Plugins Installieren; dort suchst du nach „Sentinote„. Dann klicke auf Download und aktiviere das Plugin.

Anschließend nehme die Grundeinstellungen vor. Siehe Bilder.

Evernote-Sentinote1

Beachte die Angaben (Bild: Blogkurs)

2. In Evernote muss das Notizbuch denselben Namen tragen, wie deine Angabe im Sentinote Plugin „Evernote Extension“. Also dem Beispiel nach: Blogkurs.

Somit muss in meinem Evernote-Speicher ein Notizbuch namens Blogkurs vorhanden sein!

Anschließend kann eine Notiz/ein Artikel geschrieben werden, der mit diesen Tags markiert werden muss:

published <— Pflicht-Tag, damit die Synchronisierung klappt!
draft <— Setzt den Status „Entwurf“! Kann auch direkt veröffentlicht werden, siehe dazu die offiziellen Docs: senitnote.com/documentation/
[blogKatgegorie] <— Kategorie aus Sentinote Einstellungen, im Beispiel „Blog Tipps“ genannt!

Achtung: Die Tags müssen genau geschrieben sein und der Notiz in Evernot beigefügt werden. Drückst du anschließend auf „Fertig“ wird die Notiz ab Abruf in WordPress importiert!

evernote-sentinote2

3. Mittels Markdown werden Texte im Internet formatiert. Markdown Basics gibt es unter: markdowntutorial.com

Jetzt weiß ich, wie ich WordPress-Artikel mit #Evernote publizieren kann! Klick um zu Tweeten

Fazit

Was Evernote nicht kann, können andere genauso wenig! So lautet meine Meinung, zu diesem mächtigen Tool. Die Preise von 40 Euro/Jahr oder 5 Euro/Monat sind völlig zuverkraften; eben zweimal weniger feiern gehen. 😉

Ich gestalte mit Evernote meinen Alltag; ToDo’s, Termin-Erinnerungen und selbstverständlich Notizen — Kein Problem!

Und habe meine Notizen und Notizbücher allgegenwärtig auf Tasche.

Hier findest du das digitale Notizbuch die offizielle Homepage von Evernote!

Wer eine kostenlose Alternative sucht, sollte sich Google Keep (Notizen) ansehen. Dieses gibt es als App leider nur für Android-Smartphones und immerhin noch für den Webbrowser!

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2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

    • Hallo Tanja,

      Evernote mag mächtig sein, doch ohne Akku ist es auch kein Segen. Daher mache ich es beinahe wie du: Ich habe genauso immer ein schönes wenn auch altmodisches Notizbuch dabei. 🙂

      Danke!

      LG

      Hendrik

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